AG60plus Hünxe: 1,6 Millionen schon heute von Demenz betroffen?

Die AG 60 plus im SPD-Ortsverein Hünxe führt am Mittwoch, den 20. September um 16:00 Uhr in der Gaststätte Dames in Hünxe, Dorstener Str. 16 ihre nächste öffentliche Informationsveranstaltung durch:

„Der Welt-Alzheimertag am 21. September ist aktueller Anlass, um uns mit dem immer dringlicher  werdenden und von vielen Betroffenen und deren Angehörigen gerne verdrängten Themen Alzheimer und Demenz näher zu befassen. Als Gast ist Frau Brigitte Brzeski eingeladen, die über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser Thematik informieren und mit uns diskutieren will. Interessierte sind herzlichst eingeladen“, so Karlheinz Dvorak, Vorsitzender der SPD-Seniorinnen und -Senioren.

Jürgen Preuß: „Ich möchte da stehen, wo die Menschen sind“

„Unser Land ist wirtschaftlich erfolgreich, aber der Erfolg kommt nicht bei jedem in unserer Gesellschaft an. Die Menschen spüren eine soziale Unsicherheit und wünschen von der Politik Antworten für eine gute Arbeit, gerechte Wirtschaft und freie Gesellschaft. Um diese Antworten geht es heute“, begrüßte Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe, die Gäste im Bruckhausener TVB-Treff. Dorthin haben die Sozialdemokraten zum Talk mit ihrem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß eingeladen.

Unter dem Motto „Jürgen Preuß, ist das gerecht?“ ging es in der Diskussionsveranstaltung um die zentralen Ziele, für die sich SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß einsetzt. Moderiert wurde der Abend von Benedikt Lechtenberg, dem Kreisvorsitzenden der Jusos. Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger standen dabei im Fokus, die teilweise auch online und per Post eingereicht wurden. „Nach 45 Jahren Arbeit sollte man seine Rente nicht aufstocken müssen, um gut leben zu können. Arbeit muss sich wieder lohnen“, äußerte sich einer der Gäste. „Deswegen wollen wir eine Mindestrente, die ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht. Wer lange Zeit gearbeitet hat, darf nicht unter das Niveau der Grundversorgung fallen“, erklärte Preuß. Eine gute Rentenpolitik hieße außerdem, die Menschen nicht bis zum 70. Lebensjahr arbeiten zu lassen, weshalb sich Preuß gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters einsetze.

Beim Thema Arbeit erreichte eine online gestellte Frage zu den befristeten Beschäftigungsverhältnissen den Kandidaten. „Ich möchte die sachgrundlose Befristung abschaffen. Viele Menschen hangeln sich von einem Arbeitsvertrag zum nächsten. Einer Kollegin von mir erging es ähnlich. Erst kurz vor Vertragsende kam die Verlängerung. Das erschwert enorm die Lebensplanung, erst recht, wenn man vorhat, eine Familie zu gründen und unklar ist, ob man weiterhin sein Geld verdient oder auf Jobsuche gehen muss“, so Preuß.

Außerdem ging es in der Runde um Bildung: Viele Teilnehmer berichteten von den ungerechten KITA-Beiträgen, die teils von Kommune zu Kommune unterschiedlich seien. Auch der Umzug in ein anderes Bundesland erschwere oft die Schullaufbahn der Kinder, da es keine einheitlichen Standards gäbe. „Das darf nicht zum Nachteil für unsere Kinder werden“, forderte ein Vater in der Diskussionsrunde. „Wir stehen für eine kostenlose Bildung – von der KITA bis zum Master und Meister. Wenn weder Herkunft noch Geldbeutel den Lebensweg unserer Kinder im Wege stehen, ist das sozial gerecht. Dafür müssen auch unsere Schulen modernisiert werden und zwar bundesweit. Deshalb beenden wir das Kooperationsverbot, damit der Bund direkt Geld in die Schulen investieren kann und nicht 16 Länder 16 verschiedene Standards haben“, stellte Preuß in der Diskussion klar.

Nach fast zweistündigem Talk bedankte sich Jürgen Preuß für die Gespräche auf Augenhöhe. „Ich möchte da stehen, wo die Menschen sind. Es ist Zeit für eine soziale Politik. Ich möchte diesen Wahlkreis zurückholen, den sich die CDU ausgeliehen hat. Wir haben ein starkes Programm und ich will mich für die Belange der Gemeinde Hünxe und des Kreises Wesel in Berlin einsetzen.“ Schließlich klang der Abend noch bei Currywurst und Schnitzel in gemütlicher Gastlichkeit des TVB-Treffs mit dem Bundestagskandidaten aus und es wurde weiter diskutiert.

Auch beim Möllebeckfest wieder dabei

Die Jusos Hünxe werden in diesem Jahr mit ihrem Bücherspendenstand auf dem Möllebeckfest am 16. September in Bruckhausen am Danziger Platz wieder vertreten sein. Dort können Interessierte gegen eine Spende gebrauchte Bücher mitnehmen. Die gesammelten Spenden kommen der Gemeindebücherei für weitere Kinder- und Jugendliteratur zu Gute. „Man kann nie genug Bücher haben“, mein Lisa-Marieke Hülser von den Jusos. „Wir hoffen, dass auch an diesem Bücherstand viele Spenden zusammen kommen, um die Gemeindebücherei zu unterstützen“, so die Juso-Vorsitzende Dominique Freitag.

Zusätzlich zum Bücherspendenstand wird außerdem das „Rote Sofa“ der SPD Hünxe auf dem Bruckhausener Möllebeckfest zu finden sein. Bürgerinnen und Bürgern wird dort die Möglichkeit zum Plausch in entspannter Atmosphäre mit dem SPD-Team und dem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß geboten.

Klares Ziel, viel Sympathie – das „Rote Sofa“ mit SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß machte in Drevenack halt

Dem Regen trotzten die Hünxer Sozialdemokraten am Samstag vor EDEKA Kirsch in Drevenack. Gut geschützt unter einem großen Schirm luden sie Bürgerinnen und Bürger auf‘s „rote Sofa“ zum Austausch mit dem SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß ein. Viele nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch und gaben positive Rückmeldungen. Später kam dann auch die Sonne zum Vorschein.

„Ich habe keine Lust, dass Frau Merkel die 16 Jahre vollmacht“, erklärte ein junger Familienvater, der zum Aktionsstand der Hünxer SPD kam. In den Kindertagesstätten würde etwa mehr Personal gebraucht. Die CDU spare jedoch lieber, als mehr Geld zu investieren. „Wir müssen mehr Geld für Bildung und Erziehung in die Hand nehmen statt ideologisch auf die ‚schwarze Null‘ zu pochen. Wir werden das Kooperationsverbot zwischen Bund und Kommunen abschaffen“, erklärt Preuß den Drevenackern und erhält dafür Sympathie.

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Rotes Sofa: Politik-Plausch mit Jürgen Preuß in Hünxe

Ein Sofa auf dem Marktplatz? In Hünxe nichts Neues. Schon zur Landtagswahl luden die Hünxer Sozialdemokraten in den Ortskernen von Bruckhausen, Drevenack und Hünxe zum lockeren Plausch auf dem roten Sitzmöbel mit ihrem Kandidaten ein. Kurz vor der Bundestagswahl geht das „Rote Sofa“ erneut auf Tour durch die Gemeinde Hünxe.

„Die Aktion ersetzt den klassischen Infostand früherer Tage. Stattdessen haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ein vertiefendes Gespräch mit unserem Team oder unserem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß zu führen. Dabei gibt es Informationen über unser Regierungsprogramm und die Chance, unseren Kandidaten näher kennenzulernen“, erklärt Thorben Braune, stellv. Vorsitzender der SPD Hünxe. „Das ‚Rote Sofa‘ hat sich bereits bei der Landtagswahl in Hünxe bewährt. Es ist ungewöhnlich, knallig rot und fällt den Leuten auf. Es schafft eine lockere Atmosphäre. Die Menschen kommen neugierig auf uns zu und wollen wissen, was vor sich geht.“

Die Termine:

  • Samstag, 09. September, 10-13 Uhr, Edeka in Drevenack
  • Samstag, 16. September, 12-18 Uhr, Danziger Platz in Bruckhausen
  • Samstag, 23. September, 10-13 Uhr, REWE in Hünxe

Mit Forellen und Olaf Thon – Sommer-Radtour der SPD Hünxe

Das Wetter hätte für die fleißigen Radler kaum besser sein können. 17 Radfahrerinnen und Radfahrer fanden sich am Hünxer Marktplatz zur diesjährigen SPD-Sommer-Radtour zusammen, um die Gemeinde Hünxe, Gahlen und Schermbeck zu erkunden. Organisiert und geplant wurde die Reiseroute von den beiden Hünxer SPD-Genossen Thomas Paryas und Werner Schulte, welche die Reiseroute bis zum Beginn der Fahrradtour geheim hielten.

Als erstes ging es Richtung Drevenack. Dort machten die Radfahrer nach anderthalb Stunden ihre erste kleine Verpflegungspause und hatten die Möglichkeit sich untereinander kennen zu lernen. Im Anschluss besuchten sie ihr erstes Etappenziel: die Forellenzucht Schoel in Schermbeck. Hier wurden die Hünxer persönlich vom Forellenchef Bruno Schoel durch die fünf Angelteiche umfassende Anlage geführt. Dabei lernten sie alles über die Aufzucht und Räucherung der Forellen. Passenderweise konnten die Teilenehmer zugleich in den Genuss frischer Forellen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat und kühlen Getränken kommen.

Eine zufällige Überraschung gab es auf dem Weg nach Gahlen: Die Gruppe traf auf den ehemaligen Schalke 04-Profifußballer Olaf Thon. Dies nutzten einige der Radler, um neben eines schnellen Gespräches auch ein Foto mit dem Ballkünstler zu schießen. Das letzte Ziel auf der Reiseroute war das gemütliche Radwandercafé „An’ne Lehmkuhl“ in Gahlen. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Radfahrer einen geselligen Nachmittag. Den Rückweg traten die 17 Radler gemeinsam an. Nach und nach verabschiedeten sich die Teilnehmer, um den direkten Weg nach Hause zu nehmen. Einen letzten „Absacker“ gab es schließlich bei Werner Schulte auf der heimischen Terrasse in Hünxe.

„Es war ein gelungener Tag bei bestem Wetter. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme vieler Nicht-Genossen und sogar Radfahrern aus Dinslaken“, so Organisator Thomas Paryas aus Bucholtwelmen. „Man freut sich schon auf die Einladung der SPD Hünxe im nächsten Jahr.“

SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß: „Bessere Anbindung ans Ruhrgebiet“

„Wir erleben derzeit im ganzen Ausmaß deutlich, wie sehr der Kreis Wesel und damit ein wichtiger Teil des linken Niederrheins auf die Verbindungen in das Ruhrgebiet hinein und aus dem Ruhrgebiet heraus angewiesen ist“, erklärt Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, und fordert verlässliche Anbindungen an das Ballungszentrum zwischen Rhein und Ruhr.

Wer in der Ferienzeit versuche, den Rhein vom Kreis Wesel aus zu überqueren, stehe im Stau. Teilweise stundenlang warte man vor den wenigen verbliebenen Rheinquerungsmöglichkeiten. „Besonders dann, wenn parallel zur gesperrten A40 weitere Brücken – zumindest zeitweise – geschlossen sind. Und die Baustelle auf der A42 sorgt für weitere Staus!“, so Preuß.

Dabei müssen zahllose Menschen aus beruflichen Gründen zwischen den Rheinseiten hin und her pendeln. Mit der A40 beherberge der Kreis Wesel zudem eine der wichtigsten Korridore im Austausch mit den niederländischen Nachbarn. „Wenn wir vom Strukturwandel am Niederrhein reden, spielt die Logistik immer eine herausgehobene Rolle. Doch warum soll die Logistikbranche in eine Region investieren, die man nach Osten hin nur mit großem Zeitaufwand verlassen kann?“, fragt der SPD-Bundestagskandidat.

Genauso beträfe es Tourismus und Naherholung. Jürgen Preuß: „Auch hier suchen wir neue Perspektiven angesichts des Strukturwandels. Menschen aus den dicht bewohnten urbanen Zentren des Ruhrgebiets suchen die ländliche Ruhe über das Wochenende für die Naherholung. Wie sollen uns aber Menschen überhaupt erreichen, wenn sie für die Anreise stundenlange Staus in Kauf nehmen müssen?“ Auch in demografischer Hinsicht sei zu bedenken, warum sich Menschen im Kreis Wesel eine neue Heimat suchen sollten, „wenn sie sich damit für Staus, Stress und allerlei Ärger im Berufsverkehr entscheiden?“

„Der kritische Zustand der A40-Rheinbrücke als wichtige Anbindung ans Ruhrgebiet ist für den Kreis Wesel und den Niederrhein existenziell. Wir müssen jetzt durch unkonventionelle, innovative vor allem aber schnell umsetzbare Lösungen den Zusammenbruch der Verbindungen ins Ruhrgebiet verhindern. Die Politik in Kreis, Land und Bund muss an einem Strang ziehen und diesem Ziel eine höchste Priorität einräumen“, fordert Jürgen Preuß abschließend.

„Jürgen Preuß, ist das gerecht?“ | 8. September, 19.00 Uhr, TVB-Treff Bruckhausen

„Jürgen Preuß, ist das gerecht?“, fragen die Hünxer Sozialdemokraten und laden zum öffentlichen Talk mit dem SPD-Bundestagskandidaten Jürgen Preuß ein. Die Diskussionsrunde findet am 8. September, 19 Uhr, im TVB-Treff am Waldweg 63 in Hünxe-Bruckhausen statt.

Dabei soll der Fokus auf die „soziale Gerechtigkeit“ im SPD-Wahlprogramm gelegt und auf das alltägliche Leben der Menschen heruntergebrochen werden. „Was bedeutet soziale Gerechtigkeit für Sie persönlich? Für unsere Kinder und Senioren? Was bedeutet es für unser Steuersystem? Für die Rente? Für die Bildung? Für Schulen, Sportplätze und Straßen?“, führt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe, aus.

Jürgen Preuß wird als Bundestagskandidat für die Gemeinde Hünxe und den Kreis Wesel in mehreren Runden über die Themen Arbeit, Steuern, Rente, Bildung und Gesundheit sprechen. Die Gäste haben die Gelegenheit, auf Karten weitere Fragen zu stellen, aber auch ihre Meinung zu äußern. Ferner werden per Online-Umfrage (www.spd-huenxe.de/preuss-fragen) im Vorfeld weitere Anregungen und Fragen gesammelt. „Eine Chance für all diejenigen, die keine Möglichkeit zur Teilnahme haben“, erklärt Scholte-Reh. „Uns ist wichtig, nicht nur unseren Kandidaten und unser Wahlprogramm vorzustellen, sondern auch die Anregungen und Meinungen der Gäste mitzunehmen.“

Mit ihrem Wahlprogramm werben die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl am 24. September für neue Mehrheiten: „Wir machen konkrete Vorschläge, wie wir Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft wieder fairer und sozialer gestalten können. So haben wir unter Beteiligung von interessierten Bürgern mit unserem ersten öffentlichen Zukunftscafé im Spätsommer 2016 und daraus entstandenen Anträgen aktiv am Bundestagswahlprogramm mitgewirkt“, schließt Scholte-Reh.

 

Veranstaltung: Seniorenpolitik und Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017?

„Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 sind bundesweit auch ca. 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen wahlberechtigt. Davon sind ungefähr 30 bis 40 Prozent bis zum Wahltag bei ihrer Wahlentscheidung vermutlich noch unentschlossen, weil nur unzureichend informiert. Wie hilfreich und überzeugend sind die Wahlprogramme der Parteien?

In unserer öffentlichen Informationsveranstaltung möchten wir mit den interessierten Hünxer Senioren und Seniorinnen die Schwerpunkte aus den aktuellen Wahlprogrammen der Parteien in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente diskutieren.

Wir laden hiermit herzlich für Mittwoch, den 16. August 2017 um 16:00 Uhr in die Gaststätte Dames, Dorstener Str. 16 in Hünxe ein.“

Bücherspendenstand – ein voller Erfolg!

Die Jusos Hünxe besuchten die Gemeindebücherei, um sich ein Bild von den neu angeschafften Büchern zu machen. Durch das Geld, was die Hünxer Jusos während ihres Bücherspendenstandes im Mai gesammelt hatten, konnte die Gemeindebücherei Lektüre über Martin Luther und einige Kinderbücher erwerben. Vor allem das Comic über Luther kam sehr gut an.

“Passend zum Luther-Jahr kann sich nun Jung und Alt ein Bild von Luther machen.”, freut sich Marion Decker, die die Gemeindebücherei betreut. Für die Jusos war der Bücherspendenstand in Mai ein Erfolg. “Jetzt freuen wir uns auf das Möllebeckfest.”, so die Hünxer Juso-Vorsitzende Dominique Freitag.

„Die Gemeinde erkunden“: SPD Hünxe lädt zur Radtour ein | 26. August, 10.30 Uhr

Die Sozialdemokraten in Hünxe laden auch in diesem Jahr wieder zu ihrer Sommer-Radtour ein: am Samstag, dem 26. August, soll es auf dem Drahtesel durch die Gemeinde Hünxe und die nähere Umgebung gehen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Marktplatz in Hünxe.

Die Tour wird von den beiden SPD-Genossen Thomas Paryas und Werner Schulte organisiert und soll ca. 4-5 Stunden dauern. Die Route ist, wie bereits im letzten Jahr, eine Überraschung und wird erst am Tag der Radtour verraten. Es wird mehrere Pausen an verschiedenen Stationen geben. Für Essen und Getränke wird gesorgt; für die Verpflegung wird ein kleiner Unkosten-Beitrag in Höhe von 5,00 Euro/Person eingesammelt.

Anmeldungen zur Radtour erfolgen per Mail oder telefonisch: info@spd-huenxe.de oder (mobil) 01515-4742311.

„Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Gemeinsam auf dem Rad wollen wir unsere wunderschöne Gemeinde Hünxe erkunden. Alle begeisterten Radfahrer sind herzlichst zu unserer Erkundungstour eingeladen“, erklärt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe.

Sportplatz Bruckhausen: Arbeitskreis soll alle an einen Tisch bringen

„Unser Bürgerdialog zur Zukunft des Sportplatzes in Bruckhausen war ein wichtiges Signal an Politik und Verwaltung gegen eine mögliche Wohnbebauung auf Teilen der Anlage“, resümieren die SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl im Nachgang der gut besuchten Veranstaltung. „Bei bloßen Erklärungen darf es aber nicht bleiben, es muss weitergehen.“

Auf Initiative der SPD und der Grünen wurde jetzt ein gemeinsamer Antrag aller im Rat vertretenen Parteien bei Bürgermeister Buschmann eingereicht. Darin wollen SPD, Grüne, CDU, EBH, UWH und FDP einen Arbeitskreis „Sportplatz Bruckhausen“ einrichten, an dem alle Betroffenen beteiligt werden: neben Vertretern der Gemeindeverwaltung und der Politik sollen die Grundschule Bruckhausen, der Turnverein Bruckhausen (TVB), der Feuerwehrlöschzug Bruckhausen, die Gemeinschaft Bruckhausener Vereine (GBV), der Bürgerschützenverein Bruckhausen und die Hobbyfußballer des Blau-Weiß-Jugendheim (BWJ) mitwirken. Besonderen Wert legt die Politik dabei auf die Einbeziehung von Sachverständigen. Der Arbeitskreis zum Sportplatz Hünxe vor einigen Jahre habe hier gute Erfahrungen geliefert. Der Arbeitskreis soll binnen 14 Tagen nach Beschluss die Arbeit aufnehmen und einen finalen Entwurf entwickeln, welcher dann in die Überlegungen des derzeitigen Prozesses für ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept („Hünxe 2030“) einfließen soll. Zum Arbeitsauftrag gehören ferner Überlegungen über eine Finanzierung mit Fokus auf die Akquise von Fördermitteln sowie über die dauerhafte Pflege eines neuen Platzes.

Der Antrag wird aufgrund der Sommerpause bei der Bürgermeister- und Fraktionsvorsitzenden-Besprechung am 30. August sowie im Haupt- und Finanzausschuss am 13. September auf die Tagesordnung gesetzt werden.

„Wir bleiben im Gespräch mit dem Bürgermeister, den Parteien, den Vereinen und den Menschen in Bruckhausen über die Zukunft des Platzes“, erklärt Horst Meyer. „Die SPD-Ratsfraktion wird sich – auch im Rahmen des zu bildenden Arbeitskreises – weiterhin gegen jegliche Wohnbebauung und für eine Umgestaltung des Areals zu einem Sport- und Freizeitgelände einsetzen.“

Jan Scholte-Reh ergänzt: „Die Meinung der Bruckhausener ist eindeutig. Eine Wohnbebauung ist keine Alternative. Wohnraum ist zweifellos wichtig für die Gemeinde Hünxe, doch wir sehen den Wert eines attraktiven Sport- und Freizeitgeländes mit Grünflächen für die Lebensqualität in einem Dorf als wichtiger an. Wir werden unser Tafelsilber nicht verhökern.“

Ehrenamtstour: Jürgen Preuß besichtigt die Bundesrettungshundestaffel

„Meine Besuche bei Organisationen, die auf ehrenamtliche Kräfte setzen, beeindrucken mich sehr und ich bin allen engagierten Menschen von Herzen dankbar. Zahlreiche Aufgaben, die ich als staatliches Pflichtprogramm betrachte, liegen in der Hand von Menschen, die ihre Freizeit opfern, um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, sagt Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, zum Abschluss seiner Ehrenamtstour. Zuletzt besuchte Preuß gemeinsam mit Vertretern der SPD-Ortsvereine Hünxe, Schermbeck und Voerde den Bundesverband Rettungshundelstaffel (BRH) am ehemaligen Anita-Thyssen-Heim in Bucholtwelmen.

Im Gespräch mit Henri Paletta, 1. Vizepräsident des Bundesverbands, erhielt Preuß einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Rettungshundestaffel. Gegenwärtig verfügt der BRH über 100 Hundestaffeln mit insgesamt 700 Rettungshunden und 2.000 Mitgliedern. Grundsätzlich sind die Tätigkeiten der aktiven Mitglieder, Ausbilder und Hundeführer im BRH unentgeltlich und ehrenamtlich. So erfüllt auch Paletta seine Aufgaben „als leidenschaftliches Hobby“ neben dem eigentlichen Beruf als Bewährungshelfer. Seit 2015 gilt der Bundesverband Rettungshundestaffel als älteste und größte rettungshundeführende Organisation Deutschlands.

Auf rund 75.000 m² hat sich der BRH auf dem Gelände des ehemaligen Anita-Thyssen-Heimes bei Bucholtwelmen eingerichtet. Der Standort fungiert auch als Lagezentrum für die teils weitweiten Einsätze des BRH im Rahmen der ISAR Germany (International Search and Rescue). Dabei werden Daten der Vereinten Nationen aus Katastrophengebieten, beispielsweise einem Erdbeben mit vielen Trümmerfeldern in Südostasien, direkt nach Bucholtwelmen übertragen. Nicht selten jedoch sind die Rettungshundestaffelführer des BRH eine der ersten vor Ort in Krisengebieten.

Ferner finden auf dem Gelände die Ausbildungen der Hundeführer statt. Grundsätzlich sind alle Hunderassen als Rettungshunde geeignet; entscheidend ist die Beziehung zwischen Hundeführer und Hund selbst. Die Ausbildung, die über das Prinzip „Spiel und Belohnung“ funktioniert, umfasst über zwei Jahre und muss mit jedem neuen Hund durchgeführt werden, selbst wenn ein Hundeführer sie bereits absolviert hat. Ausgebildet werden die unterschiedlichen Hunde auf Suchen in Trümmerfeldern, Wasserortungen, Lawinensuchen und dem sogenannten „Mantrailing“. Dabei können Hunde in der Regel bis zu 48 Stunden noch eine Spur von vermissten Personen wittern und zurückverfolgen.

„Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz und der Bundesverband Rettungshunde in Hünxe sind darauf angewiesen, dass auch in Zukunft das Ehrenamt seinen Stellenwert in unserer Gesellschaft behält. Das kann nur dann funktionieren, wenn schon junge Menschen trotz Ganztagsschule den Weg zu den Hilfsorganisationen finden und wenn die notwendige Freistellung der ehrenamtlich Tätigen klar geregelt wird. Es reicht deshalb nicht aus, wenn die Helfer und Helferinnen ihren Verdienstausfall ersetzt bekommen, sondern auch die Arbeitgeber müssen für den Produktionsausfall eine Entschädigung erhalten“, fordert Preuß einem Fazit seiner Ehrenamtstour. Gerade in kleinen und mittleren Betrieben könne ein ehrenamtlich engagierter Mitarbeiter ungewollt wirtschaftliche Probleme verursachen.

„Für die Gemeinde Hünxe ist es eine große Ehre, dass wir das Lagenzentrum der Bundesrettungshundestaffel bei uns beherbergen dürfen. Was von hier aus, teils weltweit, geleistet wird, verdient großen Respekt. Ich freue mich, dass die Gemeinde für das einstige Anita-Thyssen-Heim eine so tolle Anschlussverwendung finden konnte“, so Jan Scholte-Reh, SPD-Ratsmitglied und –Vorsitzender in Hünxe, der Jürgen Preuß zu diesem Termin begleitete.

Die ASF Hünxe zum „PMSG-Skandal“

Anlässlich des PMSG-Skandals äußert sich Marion Hülser, Vorsitzende der AsF Hünxe, wie folgt: 

In der ARD-Sendung „FAKT“ vom 26.07.2017 wird dargestellt, dass in Südamerika Tierquälerei an tragenden Stuten verübt wird, um ein Hormon (PMSG) zu gewinnen, das u.a.in deutschen Schweinemastbetrieben zur Steigerung der Anzahl der Ferkel eingesetzt wird. Schwache junge Ferkel werden erschlagen. Schweinefleisch ist kostengünstig.

Diese Informationen sind lange in der Schweiz und in Deutschland den politischen Entscheidungsträgern sowie den Tierärzten, vermutlich auch den meisten Tierzüchtern, Verbänden und den Lebensmittelketten bekannt. Die Politik in der Schweiz und in Deutschland ist untätig. In der Schweiz haben einzelne Schweinezüchter freiwillig auf den Einsatz dieses Präparats verzichtet – der Markt ist um rd. 80% eingebrochen.

In Deutschland ist bisher nichts passiert! Wissen die Bauern, was sie da verabreichen?

Wir fordern unsere Abgeordneten auf, für Aufklärung zu sorgen und den Einsatz von PMSG zu verbieten.

Alle Lebensmittelketten – auch REWE, Aldi usw. haben bisher die Auskunft verweigert.

Wo kann man in Hünxe, Voerde, Dinslaken und Wesel Fleisch kaufen, bei dem auf PMSG verzichtet wird?

Lebendige Diskussion mit SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß beim Grillnachmittag der AG60plus Hünxe

Zu ihrem gut besuchten Grillnachmittag in der Gaststätte Dames konnten die SPD-Senioren der AG 60plus Hünxe als besonderen Gast Jürgen Preuß begrüßen, der für die SPD im Wahlbezirk Wesel I und damit auch als möglicher Vertreter der Gemeinde Hünxe bei der  Bundestagswahl am 24. September 2017 kandidiert.

In aufgelockerter Stimmung stellte er sich persönlich vor und erläuterte seine politischen Ziele im Bundestag im Falle seiner Wahl. Es blieb nicht aus, dass sich eine lebhafte und teilweise kritische Diskussion über die aktuelle Bundespolitik anschloss. Schwerpunkte waren die Themen Gerechtigkeit, Rentenpolitik und Altersarmut, Arbeitsmarktpolitik, Asylpolitik und nicht zuletzt die innere Sicherheit. Jürgen Preuß zeigte sich auf dem Hintergrund der erfolgreichen sozialdemokratischen Bundespolitik hinsichtlich des Wahlausgangs optimistisch und zuversichtlich, dass er seinen Wahlkreis trotz starker Konkurrenz direkt holen kann. Die Unterstützung der Hünxer SPD-Senioren wurde ihm dabei einhellig zugesichert.

#EndlichRaus – Jusos Hünxe wollen den Jugendbus rollen lassen

Lange genug sei der Samstagabend Mobilitätswüste gewesen. Die Jusos Hünxe wollen gemeinsam mit dem Bürgerbusverein Hünxe e.V., engagierten Eltern und Jugendlichen junge Menschen künftig mit dem Jugendbus mobil machen. Unter dem Titel „Endlich raus“ wollen sie mit ihrer Jugendbuskampagne für das Projekt werben.

„Endlich raus. Das soll es für Jugendliche bald gehen. Denn bis jetzt ist kaum ein Wegkommen am Samstagabend möglich. Irgendeiner muss immer planen, fahren oder abholen. Wir wollen, dass junge Menschen künftig stressfrei und sicher mit dem Jugendbus zum Kino, zur  Kneipe oder zu Freunden in die Stadt fahren können. Dafür legen wir mit unserer Jugendbuskampagne den ersten Gang ein“, erklären Dominique Freitag und Benedikt Lechtenberg von den Hünxer Jusos. Damit der Wunsch Wirklichkeit wird, suchen die Jusos ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Jugendbus rollen lassen. Unterstützt und aufgenommen werden Interessierte vom Bürgerbusverein Hünxe e.V., dessen Bürgerbus als Jugendbus fahren soll.

Der Jugendbus soll künftig feste Zeiten und eine feste Strecke haben, zugleich aber flexibel genutzt werden können. Über die Jugendbus-Hotline könnten junge Menschen den Bus zur Haltestelle rufen und bequem einsteigen, erklärt die SPD-Jugend. Zu welchen Uhrzeiten der Bus fahren soll, können Jugendliche über eine Umfrage der Jusos, die auf deren Blog abrufbar ist, mitteilen. Am Ende will der Bürgerbusverein auf Basis der erfragten Lieblingszeiten den Fahrplan erstellen. Der voraussichtliche Fahrpreis wird 3€ pro Strecke betragen.

Interessierte Jugendbusfahrerinnen und -fahrer finden ebenfalls auf der Juso-Seite Informationen. Eine zweijährige Fahrpraxis sowie einen EU-Führerschein seien unter anderem nötig. Um formale Angelegenheiten wie den Personenbeförderungsschein brauchen sich Interessierte nicht zu sorgen, da sich darum der Bürgerbusverein kümmert. Interessierte können sich per Mail (jusos@spd-huenxe.de) oder telefonisch (0175 25 25 158) bei den Jusos melden. Sobald genügend Interessierte zusammen kommen, laden die Jusos zu einem gemeinsamen Treffen mit dem Bürgerbusverein ein. Dort können Details und der weitere Ablauf der Projektumsetzung besprochen werden.

Tempo 30 auf Hünxer Straße in Drevenack – SPD bleibt am Ball

Der Vorschlag einer möglichen „Tempo 30“-Zone im Ortsteil Drevenack entlang der Hünxer Straße bleibt weiterhin im Gespräch. Seit einem Unfall an der Drevenacker Kreuzung Hünxer Straße/Buchenstraße/Hunsdorfer Weg vor einigen Wochen bekam das Thema erneut Aufwind und wird in Politik und Bevölkerung unterschiedlich diskutiert. Die Idee ist nicht neu: „Seit vielen Jahren ist die Ausweitung von Tempo-30-Zonen innerorts ein Anliegen der SPD Hünxe, nachzulesen auch in unseren Wahlprogrammen von 2009 und 2014“, erklärt Waltraud Schilling, Drevenacker Ratsfrau und stellv. Bürgermeisterin. „Wir haben hierzu bereits mehrfach Anfragen wie Anträge gestellt und viele Gespräche geführt, konnten bisher aber weder im Rat noch bei den übergeordneten Behörden dafür ein Gehör finden.“

Dabei verändere sich die grundlegende Situation zunehmend stärker, so dass innerorts eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h geboten sei: das Straßenbild sei von immer mehr Senioren mit Rollatoren, Elektro-Mobilen und großen Dreirädern geprägt, die den Straßenverkehr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angemessen überblicken könnten. Ferner transportierten viele Eltern ihre Kinder mittlerweile mit Fahrradanhängern statt mit Gepäckträger-Sitz, während die Zahl der jungen Radfahrer im Kindesalter weiter ansteige.

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„Grillen Sie (mit) den Bundestagskandidaten Jürgen Preuß!“

Die AG60plus im SPD-Ortsverein Hünxe führt am Mittwoch, den 19. Juli 2017, ihren traditionellen Grillnachmittag ab 17:00 Uhr in der Gaststätte Dames in Hünxe, Dorstener Str. 16, durch. Abseits von tagespolitischen Ereignissen soll in gemütlicher Runde gegrillt werden. Als besonderen Gast wird Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, erwartet.

„Er steht bei dieser Gelegenheit gerne für etwaige Fragen zu seiner Person und seinen politischen Zielen zur Verfügung. Interessierte Hünxer Senioren/innen sind als Gäste ebenfalls herzlich willkommen“, so Karlheinz Dvorak, Vorsitzender der SPD-Senioren. Kostenbeitrag für alle Teilnehmer: 5,00 Euro.

Telefonische Anmeldungen (unter 02858/2309) bitte bis zum 14.Juli, 18:00 Uhr, bei Frau Lydia Kellmann.

SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß

Marktplatzgespräche in Bruckhausen, 15. Juli 2017

Für den kommenden Samstag, den 15. Juli, 09:30-12:00 Uhr laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Karl-Heinz Kühl und Jan Scholte-Reh sowie Thorben Braune als Ansprechpartner für Bucholtwelmen zu ihren vierteljährlichen Marktplatzgesprächen auf dem Danziger Platz vor Edeka Uttrodt ein.

Besonderer Schwerpunkt der Juli-Gespräche werden die Zukunft des Sportplatzes Bruckhausen sowie die hiesige Verkehrsführung im Dorf sein. „Darüber hinaus freuen wir uns über alle weiteren Anregungen und Anfragen, für die wir im Gespräch zur Verfügung stehen“, so Scholte-Reh.

SPD-Bürgerdialog: Zukunft des Sportplatzes Bruckhausen

Unter der Frage „Wie geht es weiter mit unserem Sportplatz?“ laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsherren Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl sowie Thorben Braune (Ansprechpartner für Bucholtwelmen) zu einem informativen Bürgerdialog am Freitag, den 21. Juli, 19 Uhr, ins TVB-Vereinsheim (Waldweg 63) ein.

„Die Zukunft unseres Sportplatzes brennt den Menschen in Bruckhausen auf den Nägeln. Sie erwarten Klarheit über den weiteren Bestand der sportlichen Anlage“, erklärt Horst Meyer, SPD-Fraktionschef im Rat der Gemeinde Hünxe. „In einem Bürgerdialog wollen wir als direkt gewählte Vertreter von Bruckhausen mit allen interessierten Bürgern und Vereinen über die bisher angedachten Konzepte ins Gespräch kommen.“ Diese sollen entsprechend präsentiert werden.

So sei die von der CDU bevorzugte Wohnbebauung auf einer Hälfte des Sportplatzes keineswegs alternativlos. „Eine solche Wohnbebauung lehnen wir strikt ab. Stattdessen sehen wir ein großes Potenzial für eine Gestaltung des Areals, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitieren“, führt Meyer aus. Demnach könnte hier neben einem verkleinerten Fußballfeld ein Mehrgenerationen- und Festplatz entstehen.

„Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst zu unserem Bürgerdialog eingeladen“, so Meyer abschließend. Darüber hinaus werden Vertreter der Feuerwehr, der Grundschule, des TVB, des BWJ, der Gemeinschaft Bruckhausener Vereine, des Schützenvereines sowie aus Politik und Verwaltung eingeladen.

„Starkes sozialdemokratisches Angebot und verlässliches Sprachrohr für die Senioren in Hünxe“ SPD-Senioren in Hünxe: Neuer Vorstand bei der AG60plus

„Wir werden unseren politischen Elan auch künftig beibehalten und uns vor Ort für die Belange der älteren Menschen in der Gemeinde Hünxe einsetzen“, erklärt der wiedergewählte Vorsitzende Karlheinz Dvorak auf der Jahreshauptversammlung der AG60plus der SPD Hünxe in der Gaststätte Dames. „Der demografische Wandel zeigt, dass die Bevölkerung in Hünxe immer älter wird. Bereits jetzt gilt die Gemeinde als die älteste am Niederrhein.“

Als Versammlungsleiter ergänzt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe: „Ich freue mich, dass wir mit der AG60plus ein starkes sozialdemokratisches Angebot und verlässliches politisches Sprachrohr für die Seniorinnen und Senioren in unserer Gemeinde haben. Eure langjährige Erfahrung ist eine wichtige Stütze für unsere politische Arbeit. Vor allem wir ‚jungen Leute‘ sind Euch dankbar für Euren Rat und Eure Unterstützung.“ Die Gesellschaft sei im Wandel und dabei gäbe es große Herausforderungen in Hünxe, Land und Bund, um ein gutes und würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen, so der 29-jährige Scholte-Reh.

Als weitere Gäste sprachen Horst Meyer (SPD-Fraktionschef in Hünxe) und Willi Trippe (Vorsitzender der AG60plus im Kreis Wesel) ein Grußwort. Meyer berichtete über die aktuelle Situation in der Gemeinde Hünxe. Insbesondere das Thema Sportplatz Bruckhausen sorge derzeit für Kontroversen in der Politik. Dabei bekräftigte er erneut das „Nein“ der SPD-Fraktion zu einer möglichen von der CDU angedachten Wohnbebauung auf der Sportanlage. Der gegenwärtige Prozess „Hünxe 2030“ zur Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) sei eine Chance für die Gemeinde Hünxe. „Ich hoffe auf eine möglichst große Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger. Durch ein gemeinsames Konzept kann Hünxe für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv bleiben“ – dabei dürften jedoch die Außenbereiche nicht vernachlässigt werden, so Meyer. Die finanzielle Situation der Gemeinde beschreibt er als „Gut“: „Es gibt große Chancen, dass wir im kommenden Jahr das Haushaltssicherungskonzept verlassen können. Dies setzt voraus, dass wir weiterhin sorgsam mit den Gemeindefinanzen umgehen.“

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Siegmund Braune als stellvertretender Vorsitzender und Volker Marquard als Schriftführer. Den Beisitz übernehmen Gisela Dubrau, Horst Dubrau und Lydia Kellmann. Siegmund Braune vertritt die Hünxer AG60plus darüber hinaus als Beisitzer im Kreisvorstand.

Als nächste Termine sind geplant:

  • Mittwoch, 19. Juli 2017, 17 Uhr, Gaststätte Dames: Grillnachmittag mit Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für Hünxe und den Kreis Wesel
  • Mittwoch, 16. August 2017, 16 Uhr, Gaststätte Dames: öffentliche Infoveranstaltung für alle interessierten Hünxer Senior/innen. Thema sind die Pläne der Parteien im Bundestagswahlkampf zur Zukunft der Rente, die gemeinsam analysiert und diskutiert werden sollen.
  • Im Herbst 2017 plane man nach den Bundestagswahlen weitere öffentliche Veranstaltungen und Besichtigungstouren
  • Darüber hinaus trifft sich die AG60plus regelmäßig am 3. Mittwoch jeden Monats um 16 Uhr in der Gaststätte Dames

„Eine Rheinfahrt, die ist lustig!“

Gemeinsam mit ca. 200 weiteren Senioren/innen haben die Senioren der SPD Hünxe am 27. Juni 2017 eine 2-stündige fröhliche Kaffeefahrt auf dem Rhein mit der River-Lady unternommen. Von Wesel aus ging es zunächst „talwärts“ bis Rees, mitten durch die beeindruckende schöne Flusslandschaft des Niederrheins mit den schier endlosen Uferstränden und einer reichhaltigen Flora und Fauna.

Auf den saftig-grünen Wiesen weideten in Ufernähe zahlreiche Rinder und Schafe, umgeben von den in dieser Landschaft so typischen Kopfweiden und sogar die Störche und Kormorane konnten ganz aus der Nähe vom Schiff aus beim Flug beobachtet werden. Bei Kaffee und Kuchen wurde zu flotter Unterhaltungsmusik gesungen und geschunkelt, Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich und man vergaß so für einige schöne Nachmittagsstunden die Alltagssorgen.

„Den Sportplatz Bruckhausen nicht zerschneiden!“

„Wir freuen uns sehr, dass auch die CDU die Notwendigkeit einer schnellen Umsetzung im Jahr 2018 sieht“, erklärt Horst Meyer als SPD-Ratsfraktionsvorsitzender in Hünxe. „Die Bruckhausener warten bereits viel zu lange auf eine Erneuerung des Sportplatzes, der schon als verwachsenes ‚Biotop‘ im Volksmund belächelt wird.“

„Aber: Wir lehnen die von der CDU und weiteren Vertretern getragene mögliche Wohnbebauung einer Hälfte des Sportplatzes entschieden ab!“, so Meyer. „Wir dürfen nicht einfach unser Tafelsilber für ein kurzfristiges Klingeln in der Gemeindekasse verkaufen. Wir verbauen damit auf alle Zeit wortwörtlich alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für das Areal rund um den Sportplatz.“ Ferner müsse bedacht werden, dass eine Wohnbebauung inmitten eines Sportgeländes, umgeben von Grundschule und Feuerwehr, zu langfristigen Problemen mit potentiellen Anwohnern führen wird. Die Lärmbelastung wäre nicht zumutbar. Selbst wenn sich Käufer darauf einließen, gäbe es, so die Erfahrung, letztlich Probleme statt einer guten Nachbarschaft.

Stattdessen sähe man ein großes Potential für eine Gestaltung des Sportplatzes, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitierten. „Wir favorisieren das Konzept, welches zwar die Verkleinerung des Fußballfeldes selbst vorsieht, aber gleichzeitig aus dem gesamten Areal einen Mehrgenerationenplatz machen möchte – ohne Wohnbebauung. Hinzu kämen ein Festplatz für Dorf-Events, Fitnessanlagen für Jung und Alt, ein ‚grünes Klassenzimmer‘ als Atrium für die Grundschule am Vormittag und für Aufführungen am Abend“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Meyer. „So machen wir aus dem ‚Biotop‘ eine ‚grüne Oase‘, die zum Bleiben einlädt; ein Kleinod für das Dorf Bruckhausen.“ Immerhin: da für die Umsetzung dieser Konzeption fast nur Erdarbeiten erforderlich seien, dürften sich die Kosten im Rahmen halten.

Und hier setze die SPD auf „Hünxe 2030“ zur Schaffung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), um zusätzlich zu den bereits im Haushalt eingestellten 250.000 Euro weitere Fördermittel für die Realisierung des Projekts zu akquirieren. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen bei der künftigen Gestaltung des Sportplatzes einbezogen werden. Natürlich werden wir als SPD unsere Vorstellungen in den Prozess miteinfließen lassen“, meint Meyer. „Wie auch immer eine letztliche Gestaltung aussieht: mit IKEK haben wir eine echte Chance auf Förderung.“

„Parallel dazu möchten wir die längst überfällige Erschließung der großen Fläche am Heinrich-Heine-Weg forcieren. Diese brächte ebenfalls Mehreinnahmen in die Gemeindekasse – ohne dabei den Sportplatz zu zerschneiden“, schließt Meyer.

Jürgen Preuß zu Zeelink: Bürgerinteressen und Umweltschutz dürfen keine Gegensätze sein

Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat

„Umweltschutzbelange und die berechtigten Interessen der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Das fordert jetzt Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, im Rahmen der Diskussion um die Zeelink-Trasse vom Bundesumweltministerium. „Eine veränderte Linienführung ist unter anderem deshalb von den Aufsichtsbehörden abgelehnt worden, weil ein in der Nähe liegendes Naturschutzgebiet beeinträchtigt werden könnte“, erläutert Jürgen Preuß die Situation.

In einem Brief an Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin u.a. für die Ressorts Bauen und Umwelt, formuliert Preuß konkrete Vorschläge, die auch Auswirkungen für die Trassenführung der Zeelink-Gaspipeline hätten. „Grundsätzlich sollte bei Transportleitungen, von denen eine Gefahr für die Bevölkerung ausgehen kann, ein Mindestabstand von 350-400 Metern zu Siedlungsbereichen eingehalten werden“ so der Bundestagskandidat. Bei vielen Menschen entstehe inzwischen der Eindruck, dass der grundsätzlich berechtigte Naturschutzgedanke dazu führt, dass ihre Belange hintenanstehen, meint Preuß. „Um eine möglichst breite Akzeptanz des wichtigen und sinnvollen Zeelink-Projektes zu erreichen, ist es notwendig, die Bedenken der Menschen entlang der Trasse ernst zu nehmen und nicht pauschal mit Naturschutzbelangen zur Seite zu schieben.“ Preuß sieht für eine kurzfristige Lösung durch das Umweltministerium zwar nur eine kleine Chance. „Ich möchte aber nichts unversucht lassen, wenn es um die berechtigten Interessen der Menschen hier im Wahlkreis geht“, begründet er seine Initiative.

Flashmob in Hünxe – Bürger feiern das Grundgesetz

Ungewöhnliches ging am Dienstag-Abend auf dem Hünxer Marktplatz vor sich. Pauken und Trompeten bevölkern kurz vor 18 Uhr den Platz zwischen Sparkasse und Apotheke. Liedtexte werden verteilt, Schilder hochgehalten und Kameras startklar gemacht. Rund 100 Bürger aller Altersklassen versammeln sich wie aus dem Nichts. Just am Tag des Grundgesetzes findet Hünxes erster Flashmob statt.

Mit dem Schlag der Kirchturmuhr setzen Trommeln ein. Die Combo spielt packende Rhythmen auf ihren afrikanisch anmutenden Instrumenten. Plötzlich ist es still und das Echo einer Trompete weht über den Marktplatz. „Freude schöner Götterfunken“ spielt die Trompeterin des Jugendblasorchesters Drevenack unter Leitung von Yvonne Unterloh. Die Sängerinnen und Sänger des Chors cantus virus von Hans Alefs stimmen die erste Strophe der Europahymne an. Nach und nach verstärken die Stimmen des Frauenchors Drevenack, des gemischten Chors Bucholtwelmen und des Männergesangsvereins Bruckhausen auf das Zeichen von Dieter Rohde den Gesang. Passanten stimmen mit ein und singen gemeinsam „alle Menschen werden Brüder“. Wer textunsicher war, konnte auf einen der Liedtexte zurückgreifen. Nachdem der letzte Ton verstummt ist, tragen einige Bürger abwechselnd Passagen aus dem Grundgesetz vor. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ist über den Marktplatz hin zu hören. Dazu halten sie Schilder hoch, auf denen die Zitate der Grundrechte zu lesen sind. Zum Abschluss singen alle noch einmal unter Begleitung des Blasorchesters und einzelner Musiker die Europahymne. Unter dem Beifall von Passanten und Beteiligten löst sich der Flashmob locker auf.

„Wir wollen zeigen, dass wir für etwas sind. Wir sind für das Grundgesetz und für die Werte unserer demokratischen Gesellschaft. Die Lösung ist nicht, alles kaputt zu schlagen. Das Angebot ist: packt mit an!“, erklärt Marion Hülser von der SPD Hünxe, von der die Anregung zum Flashmob kam. Sie freut sich, dass viele der Idee gefolgt sind und bei der spontanen Aktion mitgemacht haben. Die eine oder andere Ausgabe des Grundgesetzes wurde außerdem verteilt. Im Anschluss an das ungewöhnliche Ereignis kamen einige der Teilnehmer zu einem gemütlichen Picknick am Dorfteich beisammen.

Fotos und Videos sind auf der Website sowie der Facebook-Seite der SPD Hünxe zu finden.