Scholte-Reh: „Beerdigung des Sozialtickets trifft vor allem Bedürftige“

„Rund 300.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen mit geringem Einkommen profitierten bislang vom Sozialticket – auch Menschen in Hünxe und anderen Kommunen im Kreis Wesel“, erklärt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe. Mit 40 Millionen Euro bezuschusste das Land NRW das Sozialticket und ermöglichte damit vor allem Geringverdienern und Bedürftigen eine kostengünstigere Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Seit der letzten Sitzung des Verkehrsausschuss im Düsseldorfer Landtag ist jedoch klar: die CDU/FDP-Landesregierung des Ministerpräsidenten Armin Laschet will bis 2020 die Förderung des Sozialtickets komplett einstellen.

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41. Lyrik- und Prosaabend

„Wohnraum in Bruckhausen und in der Gemeinde Hünxe“ – Gemeinsame Anfrage von SPD und Grünen

Gemeinsam stellten die Ratsfraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage an den Bürgermeister und die Verwaltung der Gemeinde Hünxe. Darin bitten wir um Auskunft über die konkrete Nachfrage nach Wohnraum im Ortsteil Hünxe-Bruckhausen und fordern hierzu stichhaltige Zahlen als Diskussionsgrundlage.

Hier der Link zu unserer Anfrage:

„Wohnraum in Bruckhausen und in der Gemeinde Hünxe“

 

Klare Ansage! Was meint Ihr?

Hünxer SPD-Stammtisch diskutiert „Erneuerung von unten nach oben“

Vor kurzem lud die SPD in Hünxe ihre Mitglieder unter dem Motto „Wir müssen reden!“ zu einem Stammtisch in die Gaststätte Rühl in Bruckhausen ein. „Es gibt nichts zu beschönigen: Wir Sozialdemokraten haben bei der Bundestagswahl eine historische und ganz bittere Niederlage erlitten“, erklärt der Hünxer SPD-Vorsitzende Jan Scholte-Reh zu Beginn.

So diskutierten die Genossen unter mehreren Leitfragen über die Gründe der eigenen SPD-Mitgliedschaft, über das Wahlergebnis, über den Zustand der Bundespartei und was nun passieren müsse: eine Erneuerung von unten nach oben. Ein ‚Weiter so‘ der letzten 12 Jahre dürfe es nicht geben. „Mich interessiert dabei auch, was jeder von uns für unsere Partei tun kann“, betont Scholte-Reh.

Dabei wurde der Gang in die Opposition von allen begrüßt. „Müntefering hat Recht, wenn er sagt, Opposition sei Mist, denn als Sozialdemokraten wollen wir gestalten, wollen das Land immer etwas besser und gerechter machen. Trotzdem ist das ‚Nein‘ zur großen Koalition richtig“, fasst Scholte-Reh zusammen. Denn trotz wichtiger Regierungserfolge habe sich die SPD in der Wahrnehmung der Menschen nicht mehr von der Union unterschieden. Die SPD habe ein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn sie Fehlentwicklungen im Lande kritisiere, aber gleichzeitig als Juniorpartner auf der Regierungsbank sitze. Gerade diese Unterscheidbarkeit sei für die SPD aber grundlegend, wenn sie eine soziale Volkspartei sein wolle. Ferner habe diese ‚alternativlose Politik‘ nicht zuletzt die AfD gestärkt. „Die Opposition gibt uns die notwendige Verschnaufpause, uns wieder auf sozialdemokratische Ziele zu besinnen und uns inhaltlich, strukturell und personell zu erneuern.“

Der Bundestagskandidat Jürgen Preuß berichtet von seinen Erfahrungen: „Aus den vielen Gesprächen während des Wahlkampfes habe ich eines mitgenommen: Die Menschen sind verunsichert!“, stellt Preuß fest. „Wir müssen diese Sorgen ernst nehmen statt einfach darüber hinwegzugehen.“

Rege diskutiert wurde daraufhin der Umgang mit den Ergebnissen der AfD. „Wir dürfen die AfD-Wähler nicht pauschal als rassistisch abstempeln“, fordert ein Diskussionsteilnehmer. Viele Arbeitnehmer seien enttäuscht von der SPD und haben mit ihrer Wahl ein Zeichen setzen wollen. „Wer jetzt die Nazi-Keule rausholt, hat nichts verstanden. Stattdessen müssen wir die Menschen mitnehmen und uns kümmern.“

Der inhaltliche Erneuerungsprozess müsse daher eine Rückbesinnung auf die Interessen und Belange der Menschen sein. Das Thema „soziale Gerechtigkeit“ sei daher gerade richtig gewesen, doch habe man es aufgrund der Großen Koalition und der Agenda 2010 nicht glaubhaft vermitteln können. Zwar werden die Erfolge der Agenda 2010 gelobt, doch müssten die unsozialen Fehlentwicklungen korrigiert werden. „Unser Land ist in einer globalisierten Welt wirtschaftlich erfolgreich, doch der Erfolg und der Wohlstand kommen nicht bei allen Menschen an. Die Folge sind eine gefühlte Unsicherheit und Ohnmacht.“

Eine wichtige Rolle spielte das Thema „Bürgernähe“. „Bei uns in Hünxe läuft das gut. Wir haben die Marktplatzgespräche, machen Haustürbesuche und kümmern uns“, meinen die SPD-Ratsmitglieder Karl-Heinz Kühl und Werner Schulte und verweisen beispielsweise auf den Bürgerdialog zur Neugestaltung des Sportplatzes Bruckhausen. Darüber hinaus wolle man noch weitere Angebote schaffen, um Bürger mit ihren Erfahrungen, Fähigkeiten und Ideen einzubinden. Jusos-Mitglied Mendina Morgenthal schlägt deshalb zeitlich begrenzte Projektgruppen, Workshops und runde Tische vor: „Die meisten sind politisch interessiert und wollen sich für ein bestimmtes Thema einsetzen, sich aber nicht dauerhaft an eine Partei binden. Die SPD muss auf diese Menschen zugehen.“ Was vor Ort gelte, müsse umso mehr auf Landes- und Bundesebene passieren. „Letztlich geht’s um die Frage, wie wir Parteien im 21. Jahrhundert wieder zu lebhaften Orten gesellschaftlicher und politischer Debatten machen können. Wir müssen das Konzept ‚Partei‘ weiterentwickeln“, so Scholte-Reh.

Auch in Hünxe werde es weitergehen. „Dieser Stammtisch war der erste Auftakt für weitere Veranstaltungen, in denen wir Vorschläge zur Erneuerung erarbeiten wollen. Hierzu will ich neben Parteimitgliedern auch Nicht-Mitglieder einladen. Was dabei herumkommt, muss als klare Botschaft an die Landes- und Bundespartei geschickt werden“, erklärt Scholte-Reh abschließend.

SPD-Fraktion und Stephan Barske trennen sich einvernehmlich

„Wir bedauern diesen Schritt. Die beiderseitige Entscheidung geschieht einvernehmlich“, erklärt Horst Meyer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe, zum Ausscheiden von Stephan Barske aus der Fraktion. „Trotz mehrerer Gespräche gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen Stephan Barske und der restlichen Fraktion hinsichtlich des grundsätzlichen Kurses der SPD-Fraktion im Hünxer Gemeinderat.“

Zum 01. November 2017 wird Stephan Barske die Fraktion verlassen. Jedoch behält er sein Mandat als Ratsmitglied. „Ich werde auch künftig mit vollem Einsatz und offen nach allen Seiten im Gemeinderat mitentscheiden. Ich danke meiner Fraktion für ein stets faires und engagiertes Miteinander und vielen gemeinsamen Erfolgen in der Vergangenheit“, so Ratsmitglied Stephan Barske. „Trotz dieses Schrittes bleibe ich der SPD-Fraktion freundschaftlich verbunden.“  Barske wird seine Mitgliedschaft im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bauausschuss im Einvernehmen mit der SPD-Fraktion beibehalten.

„Wir wünschen Stephan Barske für seine persönliche und politische Zukunft alles Gute. Für beide Seiten ist dies der beste Weg. Für einen weiteren Austausch – trotz neuer Konstellation – sehen wir auch künftig keine Hindernisse“, schließt Meyer.

Sven Wolf: „GFG 2018 ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ 

Zur heutigen Ankündigung von Kommunalministerin Ina Scharrenbach zum kommunalen Finanzausgleich 2018 erklärt Sven Wolf, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: 

„Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein ist das heute vorgelegte Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2018 nicht. Ministerin Scharrenbach verkündete stolz, es gebe mehr als eine Milliarde Euro zusätzlich für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Mehr Geld, weil die Steuereinnahmen des Landes weiter kräftig sprudeln. Das allein, wie die Ministerin selbst einräumt, ohne großes Zutun der schwarz-gelben Landesregierung.

Ungerecht bleibt: Starke Gemeinden werden mit dem Wegfall des Kommunalsoli sofort entlastet und alle anderen müssen warten. Denn erst in den nächsten Jahren wird der Vorwegabzug abgeschmolzen. Was die Ministerin verschweigt: Die Gesamtsumme des GFG erhöht sich durch den Wegfall des Kommunalsoli nicht. Die Entlastung kommt nur den Starken zugute.

Das ist nicht solidarisch und ein falsches Signal. Das treibt einen Keil zwischen die Städte unseres Landes!

Von den vollmundigen Ankündigungen der CDU noch in Zeiten der Opposition wie etwa der, die Integrationspauschale des Bundes in vollem Umfang weiterzuleiten, hört man heute kein Wort mehr. Gleiches gilt für die ständig angemahnte Erhöhung der Verbundmasse.  Ankündigen und nicht halten, das scheint das Leitmotto der Mitte-Rechts-Regierung im Umgang mit den Städten und Gemeinden zu sein. Dazu kommt: Mit den zusätzlichen Geldern für die Krankenhäusern werden den Kommunen im nächsten Jahr 100 Millionen wieder aus den Taschen genommen.“

Martin Börschel: „CDU und FDP bleiben beim Thema Sparen Antworten schuldig“

Martin Börschel

Zur heutigen Pressekonferenz der Landesregierung zum Haushalt 2018 erklärt Martin Börschel, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Dass Laschet und Lienenkämper 2018 mit einer schwarzen Null planen, ist weder sensationell noch Verdienst der aktuellen Mitte-Rechts-Koalition. Schon im Abschlussbericht von Norbert Walter-Borjans wurde für 2018 ein Überschuss von mehr als 350 Millionen Euro prognostiziert. Offenbar wollte sich der Ministerpräsident nach der Schuldenorgie im Nachtragshaushalt nicht noch einmal Wortbruch vorwerfen lassen.

Spannender ist daher die Frage, wo die Einsparsumme im dreistelligen Millionenbereich erwirtschaftet wird. Auf Sparen trotz Rekordsteuereinnahmen ist die Regierung offenbar nicht vorbereitet und muss die konkreten Maßnahmen nun eilig zusammenzimmern.

Wenn Laschet sich als Schuldenkaiser NRWs nun auf bundespolitischer Ebene als Haushaltsanierer profilieren will, muss er wohl eher seine zukünftigen Koalitionspartner in Berlin einfangen. Dort wird mit Steuersenkungen im Milliardenbereich jongliert, dass einem schwindelig wird. Wie genau der Landeshaushalt dies verkraften soll, blieb heute offen.

Wir werden die Regierung daher sehr genau fragen, ob diese Risiken schon eingepreist sind. Denn ansonsten könnte sich diese freudige Ankündigung von heute ganz schnell in Luft auflösen.“

Halloween-Party in Hünxe

Am Samstag, den 28. Oktober, findet in der Hünxer Schützenhalle (Weseler Str. 78) die Halloween-Party der Jusos Hünxe statt. Beginn ist um 20 Uhr. Verkleidete Gäste erhalten ein Freigetränk. Karten sind für 5 Euro im Vorverkauf bei den Jusos erhältlich und kosten 7 Euro an der Abendkasse. Einlass ist ab 16 Jahren (bis 0 Uhr, Volljährige bis Zapfenstreich). Die Musik kommt vom DJ und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Einen Gewinn wollen die Jusos an die Flüchtlingshilfe Hünxe e.V. spenden. Mit der Veranstaltung wollen die Hünxer Jusos ein Party-Angebot mehr für junge Erwachsene in der Gemeinde und Umgebung auf die Beine stellen.

„8. Bruckhausener Marktplatzgespräche“ am 14. Oktober 2017, 9-12 Uhr

Am Samstag, den 14. Oktober, zwischen 9 und 12 Uhr, laden die drei SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl sowie Thorben Braune, Ansprechpartner für Bucholtwelmen, wieder zu ihren „Bruckhausener Marktplatzgesprächen“ ein.

Vor Edeka Uttrodt auf dem Danziger Platz stehen sie dabei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen, Hinweise und Ideen zur Verfügung. Gerne berichten die Sozialdemokraten über den aktuellen Sachstand im Arbeitskreis Sportplatz Bruckhausen. Mittlerweile zum 8. Mal finden die Marktplatzgespräche seit ihrem Beginn 2016 statt, die seit dem quartalsmäßig durch Meyer, Scholte-Reh, Kühl und Braune durchgeführt werden.

Arbeitskreis Sportplatz – Horst Meyer (SPD): „Jetzt geht’s an die Arbeit“

Zum ersten Mal tritt in dieser Woche der Arbeitskreis „Sportplatz Bruckhausen“ zusammen. Dabei sollen neben Vertreter aus Politik und Gemeindeverwaltung die betroffenen Vereine und Einrichtungen des Ortsteils Bruckhausen ein mögliches Konzept über eine Neu- und Umgestaltung des Areals am Waldweg im Ortsteil Bruckhausen entwickeln. „Jetzt geht’s an die Arbeit“, begrüßt Horst Meyer, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Hünxe, den Start der Beratungen.

„Wir wollen das Areal zu einem echten Sport- und Freizeitgelände weiterentwickeln. Hierfür gibt es bereits gute Ideen, an denen man sich orientieren sollte ehe man das Rad neu erfindet“, erklärt Meyer und verweist auf die Konzeption des Landschaftsarchitekten Friedhelm Schwarz. „Der Plan genießt eine große Unterstützung in der Bruckhausener Bevölkerung und wird von allen Vereinen der Dorfgemeinschaft getragen. Hier kann ein echtes Kleinod für den Ortsteil Bruckhausen entstehen. Der ‚Schwarz-Plan‘ ist daher eine gute Grundlage für weitere Ideen, denen wir uns nicht verschließen werden.“

Eine mögliche Wohnbebauung des Sportplatzes lehnen die Sozialdemokraten hingegen ab. „Wir sind gegen eine wie auch immer geartete Bebauung des Sportplatzes zur Schaffung neuen Wohnraumes. Hierfür sehen wir keine Notwendigkeit. Die Argumente der Befürworter einer Wohnbebauung laufen ins Leere“, so Meyer. „Es gibt zunächst andere Flächen und Lücken im Gemeindegebiet, die erschlossen werden müssen. Wir dürfen nicht voreilig unser ‚Tafelsilber‘ verhökern und liebgewonnene Freizeitflächen kaputt machen.“

Eine wichtige Erwartung formuliert die SPD in Sachen Transparenz. „Wie auch immer das Ergebnis des Arbeitskreises am Ende aussehen wird: Politik und Gemeindeverwaltung sollten die Wünsche der Mehrheit der Bruckhausener Bevölkerung berücksichtigen und nicht übergehen. Das finale Konzept muss eine breite Unterstützung bei den Bürgerinnen und Bürgern finden. Deswegen sollte das Ergebnis des Arbeitskreises in einer öffentlichen Veranstaltung vor Ort in Bruckhausen den dort lebenden Menschen vorgestellt werden – noch bevor es im Gemeinderat beschlossen wird“, fordert Meyer.

 

Jusos Hünxe: Sorge nach der Bundestagswahl

Mit Sorge blicken die Hünxer Jungsozialisten*innen auf den Einzug der AfD in den Bundestag. “Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet”, gibt die Hünxer Jusos-Vorsitzende Dominique Freitag zu. Jetzt käme es darauf an, den Anteil der Protestwähler innerhalb der AfD-Wählerschaft für die demokratischen Parteien zurück zu gewinnen.

Für die Hünxer Jusos ist klar, dass die AfD keine echte Alternative sei. Ihr Programm führe in die Vergangenheit, statt in die Zukunft. Wer aus Protest das Kreuz bei den Rechtspopulisten gemacht hat, habe zugleich eine rassistische und nationalistische Kraft in den Bundestag gewählt. “Wir hoffen, dass jede Partei im Deutschen Bundestag auf eine Zusammenarbeit verzichtet und damit deutlich macht, dass die Ideologien dieser Partei nicht mit einer offenen, vielfältigen und globalen Welt zusammen passen”, so Lisa-Marieke Hülser von den Jusos. Die demokratisch eingestellten Menschen in der Gemeinde Hünxe, im Kreis Wesel sowie im ganzen Land müssten klarmachen, dass es für rechte Ideologien, Spaltung und die Ewiggestrigen keinen Platz gäbe. “Eine Alternative zu einem guten Miteinander bietet diese Partei nicht”, meint Juso Mario Walbrodt. Von Seiten der Politik sei es entscheidend durch eine wieder glaubwürdige und gute Arbeit Protestwähler zurück zu gewinnen. Den Erneuerungsprozess der SPD wollen die Jusos deshalb unterstützen und daran mitarbeiten, dass niemand mehr gewillt ist, sein Kreuz bei einer rechten Partei zu machen.

Endspurt: Rotes Sofa in Hünxe

Nach Drevenack und Bruckhausen macht am Samstag, dem 23. September, das „Rote Sofa“ auf dem Marktplatz in Hünxe Halt. Einen Tag vor dem großen Wahlsonntag wirbt das Team der Hünxer Sozialdemokraten nochmals für ihr Wahlprogramm und ihren Bundestagskandidaten Jürgen Preuß.

Dieser besucht auf seiner Tour durch alle Städte und Gemeinden des Wahlkreises an diesem Samstag auch nochmal das „Golddorf“ und sucht das Gespräch mit den Bürgern. Parallel dazu finden außerdem Infostände in Drevenack (Edeka Kirsch) und in Bruckhausen (Edeka Uttrodt) statt. Das „Rote Sofa“ und die Infostände gehen von 10 bis 13 Uhr.

AG60plus Hünxe: 1,6 Millionen schon heute von Demenz betroffen?

Die AG 60 plus im SPD-Ortsverein Hünxe führt am Mittwoch, den 20. September um 16:00 Uhr in der Gaststätte Dames in Hünxe, Dorstener Str. 16 ihre nächste öffentliche Informationsveranstaltung durch:

„Der Welt-Alzheimertag am 21. September ist aktueller Anlass, um uns mit dem immer dringlicher  werdenden und von vielen Betroffenen und deren Angehörigen gerne verdrängten Themen Alzheimer und Demenz näher zu befassen. Als Gast ist Frau Brigitte Brzeski eingeladen, die über ihre praktischen Erfahrungen mit dieser Thematik informieren und mit uns diskutieren will. Interessierte sind herzlichst eingeladen“, so Karlheinz Dvorak, Vorsitzender der SPD-Seniorinnen und -Senioren.

Jürgen Preuß: „Ich möchte da stehen, wo die Menschen sind“

„Unser Land ist wirtschaftlich erfolgreich, aber der Erfolg kommt nicht bei jedem in unserer Gesellschaft an. Die Menschen spüren eine soziale Unsicherheit und wünschen von der Politik Antworten für eine gute Arbeit, gerechte Wirtschaft und freie Gesellschaft. Um diese Antworten geht es heute“, begrüßte Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe, die Gäste im Bruckhausener TVB-Treff. Dorthin haben die Sozialdemokraten zum Talk mit ihrem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß eingeladen.

Unter dem Motto „Jürgen Preuß, ist das gerecht?“ ging es in der Diskussionsveranstaltung um die zentralen Ziele, für die sich SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß einsetzt. Moderiert wurde der Abend von Benedikt Lechtenberg, dem Kreisvorsitzenden der Jusos. Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger standen dabei im Fokus, die teilweise auch online und per Post eingereicht wurden. „Nach 45 Jahren Arbeit sollte man seine Rente nicht aufstocken müssen, um gut leben zu können. Arbeit muss sich wieder lohnen“, äußerte sich einer der Gäste. „Deswegen wollen wir eine Mindestrente, die ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht. Wer lange Zeit gearbeitet hat, darf nicht unter das Niveau der Grundversorgung fallen“, erklärte Preuß. Eine gute Rentenpolitik hieße außerdem, die Menschen nicht bis zum 70. Lebensjahr arbeiten zu lassen, weshalb sich Preuß gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters einsetze.

Beim Thema Arbeit erreichte eine online gestellte Frage zu den befristeten Beschäftigungsverhältnissen den Kandidaten. „Ich möchte die sachgrundlose Befristung abschaffen. Viele Menschen hangeln sich von einem Arbeitsvertrag zum nächsten. Einer Kollegin von mir erging es ähnlich. Erst kurz vor Vertragsende kam die Verlängerung. Das erschwert enorm die Lebensplanung, erst recht, wenn man vorhat, eine Familie zu gründen und unklar ist, ob man weiterhin sein Geld verdient oder auf Jobsuche gehen muss“, so Preuß.

Außerdem ging es in der Runde um Bildung: Viele Teilnehmer berichteten von den ungerechten KITA-Beiträgen, die teils von Kommune zu Kommune unterschiedlich seien. Auch der Umzug in ein anderes Bundesland erschwere oft die Schullaufbahn der Kinder, da es keine einheitlichen Standards gäbe. „Das darf nicht zum Nachteil für unsere Kinder werden“, forderte ein Vater in der Diskussionsrunde. „Wir stehen für eine kostenlose Bildung – von der KITA bis zum Master und Meister. Wenn weder Herkunft noch Geldbeutel den Lebensweg unserer Kinder im Wege stehen, ist das sozial gerecht. Dafür müssen auch unsere Schulen modernisiert werden und zwar bundesweit. Deshalb beenden wir das Kooperationsverbot, damit der Bund direkt Geld in die Schulen investieren kann und nicht 16 Länder 16 verschiedene Standards haben“, stellte Preuß in der Diskussion klar.

Nach fast zweistündigem Talk bedankte sich Jürgen Preuß für die Gespräche auf Augenhöhe. „Ich möchte da stehen, wo die Menschen sind. Es ist Zeit für eine soziale Politik. Ich möchte diesen Wahlkreis zurückholen, den sich die CDU ausgeliehen hat. Wir haben ein starkes Programm und ich will mich für die Belange der Gemeinde Hünxe und des Kreises Wesel in Berlin einsetzen.“ Schließlich klang der Abend noch bei Currywurst und Schnitzel in gemütlicher Gastlichkeit des TVB-Treffs mit dem Bundestagskandidaten aus und es wurde weiter diskutiert.

Auch beim Möllebeckfest wieder dabei

Die Jusos Hünxe werden in diesem Jahr mit ihrem Bücherspendenstand auf dem Möllebeckfest am 16. September in Bruckhausen am Danziger Platz wieder vertreten sein. Dort können Interessierte gegen eine Spende gebrauchte Bücher mitnehmen. Die gesammelten Spenden kommen der Gemeindebücherei für weitere Kinder- und Jugendliteratur zu Gute. „Man kann nie genug Bücher haben“, mein Lisa-Marieke Hülser von den Jusos. „Wir hoffen, dass auch an diesem Bücherstand viele Spenden zusammen kommen, um die Gemeindebücherei zu unterstützen“, so die Juso-Vorsitzende Dominique Freitag.

Zusätzlich zum Bücherspendenstand wird außerdem das „Rote Sofa“ der SPD Hünxe auf dem Bruckhausener Möllebeckfest zu finden sein. Bürgerinnen und Bürgern wird dort die Möglichkeit zum Plausch in entspannter Atmosphäre mit dem SPD-Team und dem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß geboten.

Klares Ziel, viel Sympathie – das „Rote Sofa“ mit SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß machte in Drevenack halt

Dem Regen trotzten die Hünxer Sozialdemokraten am Samstag vor EDEKA Kirsch in Drevenack. Gut geschützt unter einem großen Schirm luden sie Bürgerinnen und Bürger auf‘s „rote Sofa“ zum Austausch mit dem SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß ein. Viele nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch und gaben positive Rückmeldungen. Später kam dann auch die Sonne zum Vorschein.

„Ich habe keine Lust, dass Frau Merkel die 16 Jahre vollmacht“, erklärte ein junger Familienvater, der zum Aktionsstand der Hünxer SPD kam. In den Kindertagesstätten würde etwa mehr Personal gebraucht. Die CDU spare jedoch lieber, als mehr Geld zu investieren. „Wir müssen mehr Geld für Bildung und Erziehung in die Hand nehmen statt ideologisch auf die ‚schwarze Null‘ zu pochen. Wir werden das Kooperationsverbot zwischen Bund und Kommunen abschaffen“, erklärt Preuß den Drevenackern und erhält dafür Sympathie.

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Rotes Sofa: Politik-Plausch mit Jürgen Preuß in Hünxe

Ein Sofa auf dem Marktplatz? In Hünxe nichts Neues. Schon zur Landtagswahl luden die Hünxer Sozialdemokraten in den Ortskernen von Bruckhausen, Drevenack und Hünxe zum lockeren Plausch auf dem roten Sitzmöbel mit ihrem Kandidaten ein. Kurz vor der Bundestagswahl geht das „Rote Sofa“ erneut auf Tour durch die Gemeinde Hünxe.

„Die Aktion ersetzt den klassischen Infostand früherer Tage. Stattdessen haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ein vertiefendes Gespräch mit unserem Team oder unserem Bundestagskandidaten Jürgen Preuß zu führen. Dabei gibt es Informationen über unser Regierungsprogramm und die Chance, unseren Kandidaten näher kennenzulernen“, erklärt Thorben Braune, stellv. Vorsitzender der SPD Hünxe. „Das ‚Rote Sofa‘ hat sich bereits bei der Landtagswahl in Hünxe bewährt. Es ist ungewöhnlich, knallig rot und fällt den Leuten auf. Es schafft eine lockere Atmosphäre. Die Menschen kommen neugierig auf uns zu und wollen wissen, was vor sich geht.“

Die Termine:

  • Samstag, 09. September, 10-13 Uhr, Edeka in Drevenack
  • Samstag, 16. September, 12-18 Uhr, Danziger Platz in Bruckhausen
  • Samstag, 23. September, 10-13 Uhr, REWE in Hünxe

Mit Forellen und Olaf Thon – Sommer-Radtour der SPD Hünxe

Das Wetter hätte für die fleißigen Radler kaum besser sein können. 17 Radfahrerinnen und Radfahrer fanden sich am Hünxer Marktplatz zur diesjährigen SPD-Sommer-Radtour zusammen, um die Gemeinde Hünxe, Gahlen und Schermbeck zu erkunden. Organisiert und geplant wurde die Reiseroute von den beiden Hünxer SPD-Genossen Thomas Paryas und Werner Schulte, welche die Reiseroute bis zum Beginn der Fahrradtour geheim hielten.

Als erstes ging es Richtung Drevenack. Dort machten die Radfahrer nach anderthalb Stunden ihre erste kleine Verpflegungspause und hatten die Möglichkeit sich untereinander kennen zu lernen. Im Anschluss besuchten sie ihr erstes Etappenziel: die Forellenzucht Schoel in Schermbeck. Hier wurden die Hünxer persönlich vom Forellenchef Bruno Schoel durch die fünf Angelteiche umfassende Anlage geführt. Dabei lernten sie alles über die Aufzucht und Räucherung der Forellen. Passenderweise konnten die Teilenehmer zugleich in den Genuss frischer Forellen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat und kühlen Getränken kommen.

Eine zufällige Überraschung gab es auf dem Weg nach Gahlen: Die Gruppe traf auf den ehemaligen Schalke 04-Profifußballer Olaf Thon. Dies nutzten einige der Radler, um neben eines schnellen Gespräches auch ein Foto mit dem Ballkünstler zu schießen. Das letzte Ziel auf der Reiseroute war das gemütliche Radwandercafé „An’ne Lehmkuhl“ in Gahlen. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Radfahrer einen geselligen Nachmittag. Den Rückweg traten die 17 Radler gemeinsam an. Nach und nach verabschiedeten sich die Teilnehmer, um den direkten Weg nach Hause zu nehmen. Einen letzten „Absacker“ gab es schließlich bei Werner Schulte auf der heimischen Terrasse in Hünxe.

„Es war ein gelungener Tag bei bestem Wetter. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme vieler Nicht-Genossen und sogar Radfahrern aus Dinslaken“, so Organisator Thomas Paryas aus Bucholtwelmen. „Man freut sich schon auf die Einladung der SPD Hünxe im nächsten Jahr.“

SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß: „Bessere Anbindung ans Ruhrgebiet“

„Wir erleben derzeit im ganzen Ausmaß deutlich, wie sehr der Kreis Wesel und damit ein wichtiger Teil des linken Niederrheins auf die Verbindungen in das Ruhrgebiet hinein und aus dem Ruhrgebiet heraus angewiesen ist“, erklärt Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, und fordert verlässliche Anbindungen an das Ballungszentrum zwischen Rhein und Ruhr.

Wer in der Ferienzeit versuche, den Rhein vom Kreis Wesel aus zu überqueren, stehe im Stau. Teilweise stundenlang warte man vor den wenigen verbliebenen Rheinquerungsmöglichkeiten. „Besonders dann, wenn parallel zur gesperrten A40 weitere Brücken – zumindest zeitweise – geschlossen sind. Und die Baustelle auf der A42 sorgt für weitere Staus!“, so Preuß.

Dabei müssen zahllose Menschen aus beruflichen Gründen zwischen den Rheinseiten hin und her pendeln. Mit der A40 beherberge der Kreis Wesel zudem eine der wichtigsten Korridore im Austausch mit den niederländischen Nachbarn. „Wenn wir vom Strukturwandel am Niederrhein reden, spielt die Logistik immer eine herausgehobene Rolle. Doch warum soll die Logistikbranche in eine Region investieren, die man nach Osten hin nur mit großem Zeitaufwand verlassen kann?“, fragt der SPD-Bundestagskandidat.

Genauso beträfe es Tourismus und Naherholung. Jürgen Preuß: „Auch hier suchen wir neue Perspektiven angesichts des Strukturwandels. Menschen aus den dicht bewohnten urbanen Zentren des Ruhrgebiets suchen die ländliche Ruhe über das Wochenende für die Naherholung. Wie sollen uns aber Menschen überhaupt erreichen, wenn sie für die Anreise stundenlange Staus in Kauf nehmen müssen?“ Auch in demografischer Hinsicht sei zu bedenken, warum sich Menschen im Kreis Wesel eine neue Heimat suchen sollten, „wenn sie sich damit für Staus, Stress und allerlei Ärger im Berufsverkehr entscheiden?“

„Der kritische Zustand der A40-Rheinbrücke als wichtige Anbindung ans Ruhrgebiet ist für den Kreis Wesel und den Niederrhein existenziell. Wir müssen jetzt durch unkonventionelle, innovative vor allem aber schnell umsetzbare Lösungen den Zusammenbruch der Verbindungen ins Ruhrgebiet verhindern. Die Politik in Kreis, Land und Bund muss an einem Strang ziehen und diesem Ziel eine höchste Priorität einräumen“, fordert Jürgen Preuß abschließend.

„Jürgen Preuß, ist das gerecht?“ | 8. September, 19.00 Uhr, TVB-Treff Bruckhausen

„Jürgen Preuß, ist das gerecht?“, fragen die Hünxer Sozialdemokraten und laden zum öffentlichen Talk mit dem SPD-Bundestagskandidaten Jürgen Preuß ein. Die Diskussionsrunde findet am 8. September, 19 Uhr, im TVB-Treff am Waldweg 63 in Hünxe-Bruckhausen statt.

Dabei soll der Fokus auf die „soziale Gerechtigkeit“ im SPD-Wahlprogramm gelegt und auf das alltägliche Leben der Menschen heruntergebrochen werden. „Was bedeutet soziale Gerechtigkeit für Sie persönlich? Für unsere Kinder und Senioren? Was bedeutet es für unser Steuersystem? Für die Rente? Für die Bildung? Für Schulen, Sportplätze und Straßen?“, führt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe, aus.

Jürgen Preuß wird als Bundestagskandidat für die Gemeinde Hünxe und den Kreis Wesel in mehreren Runden über die Themen Arbeit, Steuern, Rente, Bildung und Gesundheit sprechen. Die Gäste haben die Gelegenheit, auf Karten weitere Fragen zu stellen, aber auch ihre Meinung zu äußern. Ferner werden per Online-Umfrage (www.spd-huenxe.de/preuss-fragen) im Vorfeld weitere Anregungen und Fragen gesammelt. „Eine Chance für all diejenigen, die keine Möglichkeit zur Teilnahme haben“, erklärt Scholte-Reh. „Uns ist wichtig, nicht nur unseren Kandidaten und unser Wahlprogramm vorzustellen, sondern auch die Anregungen und Meinungen der Gäste mitzunehmen.“

Mit ihrem Wahlprogramm werben die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl am 24. September für neue Mehrheiten: „Wir machen konkrete Vorschläge, wie wir Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft wieder fairer und sozialer gestalten können. So haben wir unter Beteiligung von interessierten Bürgern mit unserem ersten öffentlichen Zukunftscafé im Spätsommer 2016 und daraus entstandenen Anträgen aktiv am Bundestagswahlprogramm mitgewirkt“, schließt Scholte-Reh.

 

Veranstaltung: Seniorenpolitik und Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017?

„Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 sind bundesweit auch ca. 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen wahlberechtigt. Davon sind ungefähr 30 bis 40 Prozent bis zum Wahltag bei ihrer Wahlentscheidung vermutlich noch unentschlossen, weil nur unzureichend informiert. Wie hilfreich und überzeugend sind die Wahlprogramme der Parteien?

In unserer öffentlichen Informationsveranstaltung möchten wir mit den interessierten Hünxer Senioren und Seniorinnen die Schwerpunkte aus den aktuellen Wahlprogrammen der Parteien in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente diskutieren.

Wir laden hiermit herzlich für Mittwoch, den 16. August 2017 um 16:00 Uhr in die Gaststätte Dames, Dorstener Str. 16 in Hünxe ein.“

Bücherspendenstand – ein voller Erfolg!

Die Jusos Hünxe besuchten die Gemeindebücherei, um sich ein Bild von den neu angeschafften Büchern zu machen. Durch das Geld, was die Hünxer Jusos während ihres Bücherspendenstandes im Mai gesammelt hatten, konnte die Gemeindebücherei Lektüre über Martin Luther und einige Kinderbücher erwerben. Vor allem das Comic über Luther kam sehr gut an.

“Passend zum Luther-Jahr kann sich nun Jung und Alt ein Bild von Luther machen.”, freut sich Marion Decker, die die Gemeindebücherei betreut. Für die Jusos war der Bücherspendenstand in Mai ein Erfolg. “Jetzt freuen wir uns auf das Möllebeckfest.”, so die Hünxer Juso-Vorsitzende Dominique Freitag.

„Die Gemeinde erkunden“: SPD Hünxe lädt zur Radtour ein | 26. August, 10.30 Uhr

Die Sozialdemokraten in Hünxe laden auch in diesem Jahr wieder zu ihrer Sommer-Radtour ein: am Samstag, dem 26. August, soll es auf dem Drahtesel durch die Gemeinde Hünxe und die nähere Umgebung gehen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Marktplatz in Hünxe.

Die Tour wird von den beiden SPD-Genossen Thomas Paryas und Werner Schulte organisiert und soll ca. 4-5 Stunden dauern. Die Route ist, wie bereits im letzten Jahr, eine Überraschung und wird erst am Tag der Radtour verraten. Es wird mehrere Pausen an verschiedenen Stationen geben. Für Essen und Getränke wird gesorgt; für die Verpflegung wird ein kleiner Unkosten-Beitrag in Höhe von 5,00 Euro/Person eingesammelt.

Anmeldungen zur Radtour erfolgen per Mail oder telefonisch: info@spd-huenxe.de oder (mobil) 01515-4742311.

„Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Gemeinsam auf dem Rad wollen wir unsere wunderschöne Gemeinde Hünxe erkunden. Alle begeisterten Radfahrer sind herzlichst zu unserer Erkundungstour eingeladen“, erklärt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe.

Sportplatz Bruckhausen: Arbeitskreis soll alle an einen Tisch bringen

„Unser Bürgerdialog zur Zukunft des Sportplatzes in Bruckhausen war ein wichtiges Signal an Politik und Verwaltung gegen eine mögliche Wohnbebauung auf Teilen der Anlage“, resümieren die SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl im Nachgang der gut besuchten Veranstaltung. „Bei bloßen Erklärungen darf es aber nicht bleiben, es muss weitergehen.“

Auf Initiative der SPD und der Grünen wurde jetzt ein gemeinsamer Antrag aller im Rat vertretenen Parteien bei Bürgermeister Buschmann eingereicht. Darin wollen SPD, Grüne, CDU, EBH, UWH und FDP einen Arbeitskreis „Sportplatz Bruckhausen“ einrichten, an dem alle Betroffenen beteiligt werden: neben Vertretern der Gemeindeverwaltung und der Politik sollen die Grundschule Bruckhausen, der Turnverein Bruckhausen (TVB), der Feuerwehrlöschzug Bruckhausen, die Gemeinschaft Bruckhausener Vereine (GBV), der Bürgerschützenverein Bruckhausen und die Hobbyfußballer des Blau-Weiß-Jugendheim (BWJ) mitwirken. Besonderen Wert legt die Politik dabei auf die Einbeziehung von Sachverständigen. Der Arbeitskreis zum Sportplatz Hünxe vor einigen Jahre habe hier gute Erfahrungen geliefert. Der Arbeitskreis soll binnen 14 Tagen nach Beschluss die Arbeit aufnehmen und einen finalen Entwurf entwickeln, welcher dann in die Überlegungen des derzeitigen Prozesses für ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept („Hünxe 2030“) einfließen soll. Zum Arbeitsauftrag gehören ferner Überlegungen über eine Finanzierung mit Fokus auf die Akquise von Fördermitteln sowie über die dauerhafte Pflege eines neuen Platzes.

Der Antrag wird aufgrund der Sommerpause bei der Bürgermeister- und Fraktionsvorsitzenden-Besprechung am 30. August sowie im Haupt- und Finanzausschuss am 13. September auf die Tagesordnung gesetzt werden.

„Wir bleiben im Gespräch mit dem Bürgermeister, den Parteien, den Vereinen und den Menschen in Bruckhausen über die Zukunft des Platzes“, erklärt Horst Meyer. „Die SPD-Ratsfraktion wird sich – auch im Rahmen des zu bildenden Arbeitskreises – weiterhin gegen jegliche Wohnbebauung und für eine Umgestaltung des Areals zu einem Sport- und Freizeitgelände einsetzen.“

Jan Scholte-Reh ergänzt: „Die Meinung der Bruckhausener ist eindeutig. Eine Wohnbebauung ist keine Alternative. Wohnraum ist zweifellos wichtig für die Gemeinde Hünxe, doch wir sehen den Wert eines attraktiven Sport- und Freizeitgeländes mit Grünflächen für die Lebensqualität in einem Dorf als wichtiger an. Wir werden unser Tafelsilber nicht verhökern.“