Die ASF Hünxe zum „PMSG-Skandal“

Anlässlich des PMSG-Skandals äußert sich Marion Hülser, Vorsitzende der AsF Hünxe, wie folgt: 

In der ARD-Sendung „FAKT“ vom 26.07.2017 wird dargestellt, dass in Südamerika Tierquälerei an tragenden Stuten verübt wird, um ein Hormon (PMSG) zu gewinnen, das u.a.in deutschen Schweinemastbetrieben zur Steigerung der Anzahl der Ferkel eingesetzt wird. Schwache junge Ferkel werden erschlagen. Schweinefleisch ist kostengünstig.

Diese Informationen sind lange in der Schweiz und in Deutschland den politischen Entscheidungsträgern sowie den Tierärzten, vermutlich auch den meisten Tierzüchtern, Verbänden und den Lebensmittelketten bekannt. Die Politik in der Schweiz und in Deutschland ist untätig. In der Schweiz haben einzelne Schweinezüchter freiwillig auf den Einsatz dieses Präparats verzichtet – der Markt ist um rd. 80% eingebrochen.

In Deutschland ist bisher nichts passiert! Wissen die Bauern, was sie da verabreichen?

Wir fordern unsere Abgeordneten auf, für Aufklärung zu sorgen und den Einsatz von PMSG zu verbieten.

Alle Lebensmittelketten – auch REWE, Aldi usw. haben bisher die Auskunft verweigert.

Wo kann man in Hünxe, Voerde, Dinslaken und Wesel Fleisch kaufen, bei dem auf PMSG verzichtet wird?

Lebendige Diskussion mit SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß beim Grillnachmittag der AG60plus Hünxe

Zu ihrem gut besuchten Grillnachmittag in der Gaststätte Dames konnten die SPD-Senioren der AG 60plus Hünxe als besonderen Gast Jürgen Preuß begrüßen, der für die SPD im Wahlbezirk Wesel I und damit auch als möglicher Vertreter der Gemeinde Hünxe bei der  Bundestagswahl am 24. September 2017 kandidiert.

In aufgelockerter Stimmung stellte er sich persönlich vor und erläuterte seine politischen Ziele im Bundestag im Falle seiner Wahl. Es blieb nicht aus, dass sich eine lebhafte und teilweise kritische Diskussion über die aktuelle Bundespolitik anschloss. Schwerpunkte waren die Themen Gerechtigkeit, Rentenpolitik und Altersarmut, Arbeitsmarktpolitik, Asylpolitik und nicht zuletzt die innere Sicherheit. Jürgen Preuß zeigte sich auf dem Hintergrund der erfolgreichen sozialdemokratischen Bundespolitik hinsichtlich des Wahlausgangs optimistisch und zuversichtlich, dass er seinen Wahlkreis trotz starker Konkurrenz direkt holen kann. Die Unterstützung der Hünxer SPD-Senioren wurde ihm dabei einhellig zugesichert.

#EndlichRaus – Jusos Hünxe wollen den Jugendbus rollen lassen

Lange genug sei der Samstagabend Mobilitätswüste gewesen. Die Jusos Hünxe wollen gemeinsam mit dem Bürgerbusverein Hünxe e.V., engagierten Eltern und Jugendlichen junge Menschen künftig mit dem Jugendbus mobil machen. Unter dem Titel „Endlich raus“ wollen sie mit ihrer Jugendbuskampagne für das Projekt werben.

„Endlich raus. Das soll es für Jugendliche bald gehen. Denn bis jetzt ist kaum ein Wegkommen am Samstagabend möglich. Irgendeiner muss immer planen, fahren oder abholen. Wir wollen, dass junge Menschen künftig stressfrei und sicher mit dem Jugendbus zum Kino, zur  Kneipe oder zu Freunden in die Stadt fahren können. Dafür legen wir mit unserer Jugendbuskampagne den ersten Gang ein“, erklären Dominique Freitag und Benedikt Lechtenberg von den Hünxer Jusos. Damit der Wunsch Wirklichkeit wird, suchen die Jusos ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Jugendbus rollen lassen. Unterstützt und aufgenommen werden Interessierte vom Bürgerbusverein Hünxe e.V., dessen Bürgerbus als Jugendbus fahren soll.

Der Jugendbus soll künftig feste Zeiten und eine feste Strecke haben, zugleich aber flexibel genutzt werden können. Über die Jugendbus-Hotline könnten junge Menschen den Bus zur Haltestelle rufen und bequem einsteigen, erklärt die SPD-Jugend. Zu welchen Uhrzeiten der Bus fahren soll, können Jugendliche über eine Umfrage der Jusos, die auf deren Blog abrufbar ist, mitteilen. Am Ende will der Bürgerbusverein auf Basis der erfragten Lieblingszeiten den Fahrplan erstellen. Der voraussichtliche Fahrpreis wird 3€ pro Strecke betragen.

Interessierte Jugendbusfahrerinnen und -fahrer finden ebenfalls auf der Juso-Seite Informationen. Eine zweijährige Fahrpraxis sowie einen EU-Führerschein seien unter anderem nötig. Um formale Angelegenheiten wie den Personenbeförderungsschein brauchen sich Interessierte nicht zu sorgen, da sich darum der Bürgerbusverein kümmert. Interessierte können sich per Mail (jusos@spd-huenxe.de) oder telefonisch (0175 25 25 158) bei den Jusos melden. Sobald genügend Interessierte zusammen kommen, laden die Jusos zu einem gemeinsamen Treffen mit dem Bürgerbusverein ein. Dort können Details und der weitere Ablauf der Projektumsetzung besprochen werden.

Tempo 30 auf Hünxer Straße in Drevenack – SPD bleibt am Ball

Der Vorschlag einer möglichen „Tempo 30“-Zone im Ortsteil Drevenack entlang der Hünxer Straße bleibt weiterhin im Gespräch. Seit einem Unfall an der Drevenacker Kreuzung Hünxer Straße/Buchenstraße/Hunsdorfer Weg vor einigen Wochen bekam das Thema erneut Aufwind und wird in Politik und Bevölkerung unterschiedlich diskutiert. Die Idee ist nicht neu: „Seit vielen Jahren ist die Ausweitung von Tempo-30-Zonen innerorts ein Anliegen der SPD Hünxe, nachzulesen auch in unseren Wahlprogrammen von 2009 und 2014“, erklärt Waltraud Schilling, Drevenacker Ratsfrau und stellv. Bürgermeisterin. „Wir haben hierzu bereits mehrfach Anfragen wie Anträge gestellt und viele Gespräche geführt, konnten bisher aber weder im Rat noch bei den übergeordneten Behörden dafür ein Gehör finden.“

Dabei verändere sich die grundlegende Situation zunehmend stärker, so dass innerorts eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h geboten sei: das Straßenbild sei von immer mehr Senioren mit Rollatoren, Elektro-Mobilen und großen Dreirädern geprägt, die den Straßenverkehr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angemessen überblicken könnten. Ferner transportierten viele Eltern ihre Kinder mittlerweile mit Fahrradanhängern statt mit Gepäckträger-Sitz, während die Zahl der jungen Radfahrer im Kindesalter weiter ansteige.

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„Grillen Sie (mit) den Bundestagskandidaten Jürgen Preuß!“

Die AG60plus im SPD-Ortsverein Hünxe führt am Mittwoch, den 19. Juli 2017, ihren traditionellen Grillnachmittag ab 17:00 Uhr in der Gaststätte Dames in Hünxe, Dorstener Str. 16, durch. Abseits von tagespolitischen Ereignissen soll in gemütlicher Runde gegrillt werden. Als besonderen Gast wird Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, erwartet.

„Er steht bei dieser Gelegenheit gerne für etwaige Fragen zu seiner Person und seinen politischen Zielen zur Verfügung. Interessierte Hünxer Senioren/innen sind als Gäste ebenfalls herzlich willkommen“, so Karlheinz Dvorak, Vorsitzender der SPD-Senioren. Kostenbeitrag für alle Teilnehmer: 5,00 Euro.

Telefonische Anmeldungen (unter 02858/2309) bitte bis zum 14.Juli, 18:00 Uhr, bei Frau Lydia Kellmann.

SPD-Bundestagskandidat Jürgen Preuß

Marktplatzgespräche in Bruckhausen, 15. Juli 2017

Für den kommenden Samstag, den 15. Juli, 09:30-12:00 Uhr laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Karl-Heinz Kühl und Jan Scholte-Reh sowie Thorben Braune als Ansprechpartner für Bucholtwelmen zu ihren vierteljährlichen Marktplatzgesprächen auf dem Danziger Platz vor Edeka Uttrodt ein.

Besonderer Schwerpunkt der Juli-Gespräche werden die Zukunft des Sportplatzes Bruckhausen sowie die hiesige Verkehrsführung im Dorf sein. „Darüber hinaus freuen wir uns über alle weiteren Anregungen und Anfragen, für die wir im Gespräch zur Verfügung stehen“, so Scholte-Reh.

SPD-Bürgerdialog: Zukunft des Sportplatzes Bruckhausen

Unter der Frage „Wie geht es weiter mit unserem Sportplatz?“ laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsherren Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl sowie Thorben Braune (Ansprechpartner für Bucholtwelmen) zu einem informativen Bürgerdialog am Freitag, den 21. Juli, 19 Uhr, ins TVB-Vereinsheim (Waldweg 63) ein.

„Die Zukunft unseres Sportplatzes brennt den Menschen in Bruckhausen auf den Nägeln. Sie erwarten Klarheit über den weiteren Bestand der sportlichen Anlage“, erklärt Horst Meyer, SPD-Fraktionschef im Rat der Gemeinde Hünxe. „In einem Bürgerdialog wollen wir als direkt gewählte Vertreter von Bruckhausen mit allen interessierten Bürgern und Vereinen über die bisher angedachten Konzepte ins Gespräch kommen.“ Diese sollen entsprechend präsentiert werden.

So sei die von der CDU bevorzugte Wohnbebauung auf einer Hälfte des Sportplatzes keineswegs alternativlos. „Eine solche Wohnbebauung lehnen wir strikt ab. Stattdessen sehen wir ein großes Potenzial für eine Gestaltung des Areals, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitieren“, führt Meyer aus. Demnach könnte hier neben einem verkleinerten Fußballfeld ein Mehrgenerationen- und Festplatz entstehen.

„Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst zu unserem Bürgerdialog eingeladen“, so Meyer abschließend. Darüber hinaus werden Vertreter der Feuerwehr, der Grundschule, des TVB, des BWJ, der Gemeinschaft Bruckhausener Vereine, des Schützenvereines sowie aus Politik und Verwaltung eingeladen.

„Starkes sozialdemokratisches Angebot und verlässliches Sprachrohr für die Senioren in Hünxe“ SPD-Senioren in Hünxe: Neuer Vorstand bei der AG60plus

„Wir werden unseren politischen Elan auch künftig beibehalten und uns vor Ort für die Belange der älteren Menschen in der Gemeinde Hünxe einsetzen“, erklärt der wiedergewählte Vorsitzende Karlheinz Dvorak auf der Jahreshauptversammlung der AG60plus der SPD Hünxe in der Gaststätte Dames. „Der demografische Wandel zeigt, dass die Bevölkerung in Hünxe immer älter wird. Bereits jetzt gilt die Gemeinde als die älteste am Niederrhein.“

Als Versammlungsleiter ergänzt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe: „Ich freue mich, dass wir mit der AG60plus ein starkes sozialdemokratisches Angebot und verlässliches politisches Sprachrohr für die Seniorinnen und Senioren in unserer Gemeinde haben. Eure langjährige Erfahrung ist eine wichtige Stütze für unsere politische Arbeit. Vor allem wir ‚jungen Leute‘ sind Euch dankbar für Euren Rat und Eure Unterstützung.“ Die Gesellschaft sei im Wandel und dabei gäbe es große Herausforderungen in Hünxe, Land und Bund, um ein gutes und würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen, so der 29-jährige Scholte-Reh.

Als weitere Gäste sprachen Horst Meyer (SPD-Fraktionschef in Hünxe) und Willi Trippe (Vorsitzender der AG60plus im Kreis Wesel) ein Grußwort. Meyer berichtete über die aktuelle Situation in der Gemeinde Hünxe. Insbesondere das Thema Sportplatz Bruckhausen sorge derzeit für Kontroversen in der Politik. Dabei bekräftigte er erneut das „Nein“ der SPD-Fraktion zu einer möglichen von der CDU angedachten Wohnbebauung auf der Sportanlage. Der gegenwärtige Prozess „Hünxe 2030“ zur Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) sei eine Chance für die Gemeinde Hünxe. „Ich hoffe auf eine möglichst große Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger. Durch ein gemeinsames Konzept kann Hünxe für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv bleiben“ – dabei dürften jedoch die Außenbereiche nicht vernachlässigt werden, so Meyer. Die finanzielle Situation der Gemeinde beschreibt er als „Gut“: „Es gibt große Chancen, dass wir im kommenden Jahr das Haushaltssicherungskonzept verlassen können. Dies setzt voraus, dass wir weiterhin sorgsam mit den Gemeindefinanzen umgehen.“

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Siegmund Braune als stellvertretender Vorsitzender und Volker Marquard als Schriftführer. Den Beisitz übernehmen Gisela Dubrau, Horst Dubrau und Lydia Kellmann. Siegmund Braune vertritt die Hünxer AG60plus darüber hinaus als Beisitzer im Kreisvorstand.

Als nächste Termine sind geplant:

  • Mittwoch, 19. Juli 2017, 17 Uhr, Gaststätte Dames: Grillnachmittag mit Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für Hünxe und den Kreis Wesel
  • Mittwoch, 16. August 2017, 16 Uhr, Gaststätte Dames: öffentliche Infoveranstaltung für alle interessierten Hünxer Senior/innen. Thema sind die Pläne der Parteien im Bundestagswahlkampf zur Zukunft der Rente, die gemeinsam analysiert und diskutiert werden sollen.
  • Im Herbst 2017 plane man nach den Bundestagswahlen weitere öffentliche Veranstaltungen und Besichtigungstouren
  • Darüber hinaus trifft sich die AG60plus regelmäßig am 3. Mittwoch jeden Monats um 16 Uhr in der Gaststätte Dames

„Eine Rheinfahrt, die ist lustig!“

Gemeinsam mit ca. 200 weiteren Senioren/innen haben die Senioren der SPD Hünxe am 27. Juni 2017 eine 2-stündige fröhliche Kaffeefahrt auf dem Rhein mit der River-Lady unternommen. Von Wesel aus ging es zunächst „talwärts“ bis Rees, mitten durch die beeindruckende schöne Flusslandschaft des Niederrheins mit den schier endlosen Uferstränden und einer reichhaltigen Flora und Fauna.

Auf den saftig-grünen Wiesen weideten in Ufernähe zahlreiche Rinder und Schafe, umgeben von den in dieser Landschaft so typischen Kopfweiden und sogar die Störche und Kormorane konnten ganz aus der Nähe vom Schiff aus beim Flug beobachtet werden. Bei Kaffee und Kuchen wurde zu flotter Unterhaltungsmusik gesungen und geschunkelt, Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich und man vergaß so für einige schöne Nachmittagsstunden die Alltagssorgen.

„Den Sportplatz Bruckhausen nicht zerschneiden!“

„Wir freuen uns sehr, dass auch die CDU die Notwendigkeit einer schnellen Umsetzung im Jahr 2018 sieht“, erklärt Horst Meyer als SPD-Ratsfraktionsvorsitzender in Hünxe. „Die Bruckhausener warten bereits viel zu lange auf eine Erneuerung des Sportplatzes, der schon als verwachsenes ‚Biotop‘ im Volksmund belächelt wird.“

„Aber: Wir lehnen die von der CDU und weiteren Vertretern getragene mögliche Wohnbebauung einer Hälfte des Sportplatzes entschieden ab!“, so Meyer. „Wir dürfen nicht einfach unser Tafelsilber für ein kurzfristiges Klingeln in der Gemeindekasse verkaufen. Wir verbauen damit auf alle Zeit wortwörtlich alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für das Areal rund um den Sportplatz.“ Ferner müsse bedacht werden, dass eine Wohnbebauung inmitten eines Sportgeländes, umgeben von Grundschule und Feuerwehr, zu langfristigen Problemen mit potentiellen Anwohnern führen wird. Die Lärmbelastung wäre nicht zumutbar. Selbst wenn sich Käufer darauf einließen, gäbe es, so die Erfahrung, letztlich Probleme statt einer guten Nachbarschaft.

Stattdessen sähe man ein großes Potential für eine Gestaltung des Sportplatzes, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitierten. „Wir favorisieren das Konzept, welches zwar die Verkleinerung des Fußballfeldes selbst vorsieht, aber gleichzeitig aus dem gesamten Areal einen Mehrgenerationenplatz machen möchte – ohne Wohnbebauung. Hinzu kämen ein Festplatz für Dorf-Events, Fitnessanlagen für Jung und Alt, ein ‚grünes Klassenzimmer‘ als Atrium für die Grundschule am Vormittag und für Aufführungen am Abend“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Meyer. „So machen wir aus dem ‚Biotop‘ eine ‚grüne Oase‘, die zum Bleiben einlädt; ein Kleinod für das Dorf Bruckhausen.“ Immerhin: da für die Umsetzung dieser Konzeption fast nur Erdarbeiten erforderlich seien, dürften sich die Kosten im Rahmen halten.

Und hier setze die SPD auf „Hünxe 2030“ zur Schaffung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), um zusätzlich zu den bereits im Haushalt eingestellten 250.000 Euro weitere Fördermittel für die Realisierung des Projekts zu akquirieren. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen bei der künftigen Gestaltung des Sportplatzes einbezogen werden. Natürlich werden wir als SPD unsere Vorstellungen in den Prozess miteinfließen lassen“, meint Meyer. „Wie auch immer eine letztliche Gestaltung aussieht: mit IKEK haben wir eine echte Chance auf Förderung.“

„Parallel dazu möchten wir die längst überfällige Erschließung der großen Fläche am Heinrich-Heine-Weg forcieren. Diese brächte ebenfalls Mehreinnahmen in die Gemeindekasse – ohne dabei den Sportplatz zu zerschneiden“, schließt Meyer.

Jürgen Preuß zu Zeelink: Bürgerinteressen und Umweltschutz dürfen keine Gegensätze sein

Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat

„Umweltschutzbelange und die berechtigten Interessen der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Das fordert jetzt Jürgen Preuß, SPD-Bundestagskandidat für den Kreis Wesel, im Rahmen der Diskussion um die Zeelink-Trasse vom Bundesumweltministerium. „Eine veränderte Linienführung ist unter anderem deshalb von den Aufsichtsbehörden abgelehnt worden, weil ein in der Nähe liegendes Naturschutzgebiet beeinträchtigt werden könnte“, erläutert Jürgen Preuß die Situation.

In einem Brief an Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin u.a. für die Ressorts Bauen und Umwelt, formuliert Preuß konkrete Vorschläge, die auch Auswirkungen für die Trassenführung der Zeelink-Gaspipeline hätten. „Grundsätzlich sollte bei Transportleitungen, von denen eine Gefahr für die Bevölkerung ausgehen kann, ein Mindestabstand von 350-400 Metern zu Siedlungsbereichen eingehalten werden“ so der Bundestagskandidat. Bei vielen Menschen entstehe inzwischen der Eindruck, dass der grundsätzlich berechtigte Naturschutzgedanke dazu führt, dass ihre Belange hintenanstehen, meint Preuß. „Um eine möglichst breite Akzeptanz des wichtigen und sinnvollen Zeelink-Projektes zu erreichen, ist es notwendig, die Bedenken der Menschen entlang der Trasse ernst zu nehmen und nicht pauschal mit Naturschutzbelangen zur Seite zu schieben.“ Preuß sieht für eine kurzfristige Lösung durch das Umweltministerium zwar nur eine kleine Chance. „Ich möchte aber nichts unversucht lassen, wenn es um die berechtigten Interessen der Menschen hier im Wahlkreis geht“, begründet er seine Initiative.

Flashmob in Hünxe – Bürger feiern das Grundgesetz

Ungewöhnliches ging am Dienstag-Abend auf dem Hünxer Marktplatz vor sich. Pauken und Trompeten bevölkern kurz vor 18 Uhr den Platz zwischen Sparkasse und Apotheke. Liedtexte werden verteilt, Schilder hochgehalten und Kameras startklar gemacht. Rund 100 Bürger aller Altersklassen versammeln sich wie aus dem Nichts. Just am Tag des Grundgesetzes findet Hünxes erster Flashmob statt.

Mit dem Schlag der Kirchturmuhr setzen Trommeln ein. Die Combo spielt packende Rhythmen auf ihren afrikanisch anmutenden Instrumenten. Plötzlich ist es still und das Echo einer Trompete weht über den Marktplatz. „Freude schöner Götterfunken“ spielt die Trompeterin des Jugendblasorchesters Drevenack unter Leitung von Yvonne Unterloh. Die Sängerinnen und Sänger des Chors cantus virus von Hans Alefs stimmen die erste Strophe der Europahymne an. Nach und nach verstärken die Stimmen des Frauenchors Drevenack, des gemischten Chors Bucholtwelmen und des Männergesangsvereins Bruckhausen auf das Zeichen von Dieter Rohde den Gesang. Passanten stimmen mit ein und singen gemeinsam „alle Menschen werden Brüder“. Wer textunsicher war, konnte auf einen der Liedtexte zurückgreifen. Nachdem der letzte Ton verstummt ist, tragen einige Bürger abwechselnd Passagen aus dem Grundgesetz vor. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ oder „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ist über den Marktplatz hin zu hören. Dazu halten sie Schilder hoch, auf denen die Zitate der Grundrechte zu lesen sind. Zum Abschluss singen alle noch einmal unter Begleitung des Blasorchesters und einzelner Musiker die Europahymne. Unter dem Beifall von Passanten und Beteiligten löst sich der Flashmob locker auf.

„Wir wollen zeigen, dass wir für etwas sind. Wir sind für das Grundgesetz und für die Werte unserer demokratischen Gesellschaft. Die Lösung ist nicht, alles kaputt zu schlagen. Das Angebot ist: packt mit an!“, erklärt Marion Hülser von der SPD Hünxe, von der die Anregung zum Flashmob kam. Sie freut sich, dass viele der Idee gefolgt sind und bei der spontanen Aktion mitgemacht haben. Die eine oder andere Ausgabe des Grundgesetzes wurde außerdem verteilt. Im Anschluss an das ungewöhnliche Ereignis kamen einige der Teilnehmer zu einem gemütlichen Picknick am Dorfteich beisammen.

Fotos und Videos sind auf der Website sowie der Facebook-Seite der SPD Hünxe zu finden.

Jusos luden zum Bücherspendenstand ein

Am Samstag, den 20.05.2017, luden die Jusos-Hünxe von 9 bis 13 Uhr auf den Hünxer Marktplatz zum Besuch ihres ersten Bücherspendenstandes in diesem Jahr ein. Bei bestem Wetter konnte gegen eine individuelle Spende für die Gemeindebücherei Hünxe vom Kinderbuch bis zum Thriller alles erworben werden. “Es kamen rund 140,00 Euro für die Gemeindebücherei zusammen. Damit können wieder neue Kinder- und Jugendbücher angeschafft werden”, freut sich die Vorsitzende der Jusos Hünxe, Dominique Freitag. Da die Bücherkisten der Jusos mittlerweile leerer geworden sind, werden auch wieder neue Bücherspenden angenommen. Wer eine Spende abgeben möchte, kann sich zentral bei Dominique Freitag melden. Pro Spender nehmen die Jusos eine Kiste gut erhaltener Bücher an. Krimis, Thriller sowie Kinder- und Jugendbücher sind besonders beliebt.

Ein Fazit zur Landtagswahl 2017

In unserer neuen Rubrik „Meinungen“ zieht unser Vorsitzender Jan Scholte-Reh ein Fazit zum Ausgang der Landtagswahl Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017.

Da gibt es nichts schön zu reden: Diese Wahl in NRW haben wir klar verloren. Offenbar ist es uns nicht gelungen, der Stimmungskampagne und den Themen der CDU etwas entgegen zu setzen. Vorwiegend war man damit beschäftigt, zu reagieren und Fakten richtig zu stellen, statt eigene Botschaften zu setzen und eine Erzählung zu geben. Das hat zwangsläufig den Amtsbonus von Hannelore Kraft, die als „Landesmutter“ noch immer beliebter als der Herausforderer ist, komplett überschattet. Schließlich konnte das projizierte „WIR“ bzw. „NRWIR“-Gefühl einer Wohlfühl-Kampagne nicht mehr gut machen – trotz aller Erfolge der SPD-geführten Landesregierung seit 2010.

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Schnelles Internet in Drevenack und Krudenburg – Chance jetzt nutzen!

Noch bis zum 10. Juli 2017 können sich die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen Drevenack und Krudenburg in der Gemeinde Hünxe an der Nachfragebündelung für schnelles Internet durch die „Deutsche Glasfaser“ beteiligen. Vor diesem Hintergrund ruft die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe zum Mitmachen auf. „Das ist eine einmalige Chance für die Ortsteile Drevenack und Krudenburg. Glasfaserleitungen sind die Zukunftstechnologie für schnelles Breitbandinternet“, erklärt Horst Meyer, der neue SPD-Fraktionsvorsitzende.

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Das „Rote Sofa“ in Bruckhausen, 13. Mai 2017

Am Samstagmorgen, 13. Mai, 09-12 Uhr, lädt die SPD Hünxe zusammen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Norbert Meesters zum Gespräch „auf dem roten Sofa“ am Danziger Platz vor Edeka Uttrodt in Bruckhausen ein.

Wir informieren über die Landtagswahl am 14. Mai.

Hannelore Kraft: Steuermehreinnahmen für Kinder und Bildung verwenden

Zu der Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung, der bis zum Jahr 2020 erhebliche Steuermehreinnahmen von 54,1 Milliarden Euro für Bund, Länder und Kommunen erwartet, erklärt Hannelore Kraft, Spitzenkandidatin der NRWSPD:

„Für Nordrhein-Westfalen bedeutet das nach einer ersten vorsichtigen Schätzung insgesamt Mehreinnahmen in Höhe von 3 Milliarden Euro. Wir wollen, dass dieses Geld wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt, und werden es daher in Kinder, Bildung und Familien investieren.

Schon ab dem Kindergartenjahr 2018/19 werden wir deshalb unsere Forderung umsetzen, die Qualität in den Kitas zu erhöhen, die Öffnungszeiten flexibler zu gestalten und die Kita-Gebühren in der Kernzeit von 30 Stunden abzuschaffen.

Ab 2018 werden wir außerdem jedes Jahr 1.000 neue Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Das schafft bessere Unterrichtsbedingungen an unseren Schulen und ermöglicht zusätzlich Qualitätsverbesserungen bei der Inklusion.

Ab 2018 schaffen wir darüber hinaus die Gebühren für die Meisterausbildung ab und führen ein landesweites, vergünstigtes Azubi-Ticket für Busse und Bahnen ein.

Die Forderung der CDU/CSU nach massiven Steuersenkungen ist dagegen verantwortungslos. Denn sie gefährdet den notwendigen Kurs, in die Zukunft unseres Landes zu investieren. Die bisherigen Vorschläge der Union von einem 15-Milliarden-Euro-Steuerpaket müssten das Land und die Kommunen in NRW mittragen. Dies würde für das Land und die Städte und Gemeinden massive Ausfälle in Höhe 1,65 Milliarden bedeuten. 1,65 Milliarden Euro, die dann für Kinder, Bildung, Polizei und Ausbau der Infrastruktur fehlen.

Am Sonntag bei der Wahl geht es darum, wer dieses Land führen soll. Unser Angebot ist klar: Wir in der NRWSPD haben einen Plan für die soziale Gerechtigkeit in unserem Land.“

Plausch mit Norbert Meesters – Politik auf dem roten Sofa

„Warum steht denn hier eine Couch?“, kommt schnell die Frage, als sich so mancher Passant dem SPD-Infostand auf dem Hünxer Markt neugierig nähert. Eigentlich erledigen die meisten Menschen an ihrem freien Samstagvormittag den Wocheneinkauf. Auto oder Fahrrad geparkt, schnell in den REWE-Markt und wieder nach Hause. Doch das „rote Sofa“ der Sozialdemokraten erreicht schnell die Aufmerksamkeit der Menschen. Gemeinsam mit dem für Hünxe zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Norbert Meesters hatte die SPD zum „Plausch“ zur Landtagswahl eingeladen.

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TERMIN – Infostand mal anders: Das „rote Sofa“ unterwegs in Hünxe 

Es ist Endspurt im Landtagswahlkampf. In diesen Tagen stehen Vertreter aller Parteien auf den Marktplätzen und werben für ihre Programme und Kandidaten. Die junge Truppe der SPD Hünxe hat sich jedoch was ganz besonderes überlegt. Die Sozialdemokraten laden zum Plausch auf dem „roten Sofa“.

Als nächstes steht das „rote Sofa“ auf dem Hünxer Marktplatz am Samstag, den 6. Mai, 9-12 Uhr. Mit dabei ist der für die Gemeinde Hünxe zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters.

„Das ‚rote Sofa‘ fängt schnell die Aufmerksamkeit der Passanten, die sonst in ihrer alltäglichen Hektik vorbeigelaufen wären. Neben der Möglichkeit zum Gespräch gibt es Getränke, Snacks und natürlich Informationen zur Landespolitik“, erklärt Jan Scholte-Reh, SPD-Vorsitzender in Hünxe und Wahlkampfleiter von Norbert Meesters. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlichst zum Plausch ein. Besonders freuen wir uns natürlich über interessierte Erstwählerinnen und Erstwähler.“

Jusos Hünxe zur Landtagswahl: „Wir kämpfen für die Themen junger Menschen in Hünxe und in NRW!“

Die Landtagswahl am 14. Mai rückt näher und die Jusos Hünxe machen sich im Wahlkampf stark für die Themen junger Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit klaren Zielen für Schüler, Auszubildende und Studierende werben die Hünxer Jungsozialisten für die Sozialdemokraten um Hannelore Kraft und den Landtagsabgeordneten für die Gemeinde Hünxe, Norbert Meesters.

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Jusos Hünxe wählten Dominique Freitag zur neuen Vorsitzenden

Das SPD-Bürgerbüro war gut gefüllt zur Jahreshauptversammlung der Hünxer Jusos vor rund einer Woche. Die engagierte Parteijugend der Hünxer Sozialdemokraten sprach nicht nur über künftige Ziele, sondern wählte auch einen neuen Vorstand. Nach vier Jahren geht der Juso-Vorsitz von Benedikt Lechtenberg an Dominique Freitag über.

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Das rote Sofa in Drevenack, 29.04.2017

Landtagsabgeordneter Norbert Meesters besucht die GAR mbH in Bucholtwelmen

„Ich bin vom hohen technologischen Standard sehr beeindruckt, mit dem die Gesellschaft für Abfallsortierung und Recycling (GAR mbH) arbeitet“, erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters beim Besuch des Betriebs in Hünxe-Bucholtwelmen. Dabei gaben Andrea Dase-Blumenroth, die beiden Geschäftsführer Thorsten sowie Lothar Blumenroth und der Betriebsleiter Baron eine Führung durch die Anlage und informierten mit hoher Expertise über die Prozesse und Zusammenhänge der modernen Abfallsortierung.

Obwohl der Hauptsitz der GAR in Duisburg angesiedelt ist, befindet sich ihre Betriebsstätte – gemeinsam mit dem Hauptsitz der Blumenroth GmbH – im Gewerbegebiet von Bucholtwelmen. Dazu gehören eine Ein- und Ausgangswaage, Pressen für Papier, Folien, Kunststoffe und Polystyrol („Styropor“) und seit neuestem eine moderne, automatisierte Abfallsortierungsanlage. Wo zuvor noch grob mit Bagger und Hand sortiert wurde, übernehmen jetzt Computer und Infrarotscanner. Dabei wird der Müll über Fließbänder geleitet, während Luftdüsen, Magnetscheider und Trommeln den Abfall in die einzelnen Wertstofffraktionen zerlegen. Dabei wird je nach Oberflächenbeschaffenheit oder nach Gewicht und Masse auf Basis genauer Parameter durch ein Computerprogramm entschieden, ob es sich um Papier, Holz, Metall oder Kunststoff handelt. Alles in hoher Geschwindigkeit: mit drei Metern je Sekunde fährt das Fließband dahin. Auf diese Weise durchlaufen rund 15 Tonnen pro Stunde die Sortierungsanlage. Am Ende der Aufbereitungskette kontrollieren Mitarbeiter das Fließband nach „Ausreißern“.

Derzeit befindet sich die Anlage noch in einer Testphase zur genauen Justierung, um eine möglichst sortenreine Wertstoffsortierung zu ermöglichen. Danach sollen In- und Output gesteigert werden.

Der sortierte Müll wird schließlich zu kompakten und transportfähigen Ballen gepresst. So können durch genaue Abfallsortierung und Recycling viele Wertstoffe wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden. „Die Rückgewinnung von Wertstoffen spielt bereits jetzt eine große Rolle und wird in Zukunft noch wichtiger werden. Müll ist ein wertvoller Rohstoff. Deutschland und NRW nehmen beim Recycling eine führende Rolle in der Welt ein – nicht zuletzt dank Betrieben wie der GAR mbH bei uns im Kreis Wesel“, erklärt Norbert Meesters als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Insgesamt arbeiten rund 16 Mitarbeiter auf dem Betriebsgelände. Keineswegs führte die neue automatisierte Anlage zum Abbau von Arbeitsplätzen, sondern schuf fünf weitere Beschäftigungsverhältnisse. Darüber hinaus bieten Blumenroth und GAR Ausbildungsplätze im Bereich Bürokommunikation sowie Berufskraftfahrer an.

Jusos Hünxe laden zur Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen ein

Benedikt Lechtenberg, Jusos-Vorsitzender

Am Sonntag, den 23. April, laden die Jusos Hünxe um 10.30 Uhr ins SPD-Bürgerbüro an der Dorstener Str. 8 in Hünxe zur Jahreshauptversammlung ein. Viele Gäste dürfen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten begrüßen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters wird ein Grußwort sprechen ebenso wie der neu gewählte Hünxer SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Meyer. Außerdem diskutieren die Jusos mit Laura Marie Dietrich. Die Hünxerin hat als „Schülerministerin“ beim Projekt der Rheinischen Post „Deine Stimme zählt“ mitgemacht.

Nach vier Jahren wird zudem der Vorsitz der politischen Jugendorganisation der SPD Hünxe frei. Benedikt Lechtenberg, der 2013 das Amt des Hünxer Juso-Vorsitzenden übernahm, macht Platz für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Der 24-Jährige Masterstudent ist seit Kurzem Vorsitzender der Jusos Kreis Wesel, als auch sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Hünxe. Zu ihrer Jahreshauptversammlung frühstücken die Jusos außerdem und stellen Brötchen und Getränke bereit.

„Zeelink 2“ – SPD-Fraktionschef Stephan Barske mahnt zur überparteilichen Zusammenarbeit

Stephan Barske, Fraktionschef

„Eigentlich kommentieren wir nicht Pressemitteilungen anderer Parteien, da die Bürger von der Politik zu Recht Lösungen statt Gezänk und Selbstbeschäftigung erwarten. Doch angesichts dieses lächerlichen Wahlkampfgetöses müssen wir etwas richtigstellen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske (Hünxe) anlässlich der jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionschefs Michael Wefelnberg zur geplanten Gasleitung „Zeelink 2“.

„Diese platten Angriffe von Michael Wefelnberg auf den für Hünxe zuständigen Landtagsabgeordneten Norbert Meesters werden schnell zum Bumerang und sind nicht hilfreich. Das durchschauen die Bürger sofort“, erklärt Barske. „Genauso gut könnte man fragen: Warum haben sich denn Bürger an Herrn Meesters gewandt, um ihre Sorgen und Befürchtungen vorzutragen – unter ihnen ein bekanntes CDU-Mitglied? Offensichtlich haben diese Bürger die Demokratie wesentlich besser verstanden als der Fraktionsvorsitzende der Hünxer CDU. Norbert Meesters ist der Landtagsvertreter aller Hünxer. Insofern hat er sich den berechtigten Befürchtungen der Bürger angenommen, unabhängig vom Parteibuch. Man darf sich die Frage stellen, warum haben die CDU-Vertreter im Regionalrat bei der Bezirksregierung nichts unternommen? Tatsache ist, dass auch die CDU jetzt erst aktiv wird“, führt er weiter aus. „Diese Diskussion ist müßig.“

Die CDU Hünxe müsse sich fragen, ob es im Interesse der Menschen und der Gemeinde Hünxe sei, die Sorgen der Betroffenen für „eine derart billige Wahlkampfaktion“ auszunutzen. „Vielmehr sollten wir uns überparteilich zusammenschließen und alle Möglichkeiten ausloten, ob und wie man eine Alternativtrasse für ‚Zeelink 2‘ finden kann, die nicht zu Lasten von Anwohnern geht“, so Barske. „Dass Herr Meesters die vorgetragenen Befürchtungen ernst nimmt und nun bei den Landesbehörden anklopft, sollte im Sinne der CDU sein. Er macht seinen Job. Wir ziehen an einem Strang.“

Die Hünxer SPD-Fraktion habe nun, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, den Betreibern und der Genehmigungsbehörde direkt Fragen zu stellen, einen Antrag beim Bürgermeister eingereicht, diese nach Hünxe zu einer Ausschusssitzung einzuladen. „Das halte ich für eine angemessene Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger – und nicht dieser plumpe Versuch, auf dem Rücken der Menschen Landtagswahlkampf zu betreiben“, resümiert Barske.