Archiv der Kategorie: Fraktion

#EndlichRaus – Jusos Hünxe wollen den Jugendbus rollen lassen

Lange genug sei der Samstagabend Mobilitätswüste gewesen. Die Jusos Hünxe wollen gemeinsam mit dem Bürgerbusverein Hünxe e.V., engagierten Eltern und Jugendlichen junge Menschen künftig mit dem Jugendbus mobil machen. Unter dem Titel „Endlich raus“ wollen sie mit ihrer Jugendbuskampagne für das Projekt werben.

„Endlich raus. Das soll es für Jugendliche bald gehen. Denn bis jetzt ist kaum ein Wegkommen am Samstagabend möglich. Irgendeiner muss immer planen, fahren oder abholen. Wir wollen, dass junge Menschen künftig stressfrei und sicher mit dem Jugendbus zum Kino, zur  Kneipe oder zu Freunden in die Stadt fahren können. Dafür legen wir mit unserer Jugendbuskampagne den ersten Gang ein“, erklären Dominique Freitag und Benedikt Lechtenberg von den Hünxer Jusos. Damit der Wunsch Wirklichkeit wird, suchen die Jusos ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die den Jugendbus rollen lassen. Unterstützt und aufgenommen werden Interessierte vom Bürgerbusverein Hünxe e.V., dessen Bürgerbus als Jugendbus fahren soll.

Der Jugendbus soll künftig feste Zeiten und eine feste Strecke haben, zugleich aber flexibel genutzt werden können. Über die Jugendbus-Hotline könnten junge Menschen den Bus zur Haltestelle rufen und bequem einsteigen, erklärt die SPD-Jugend. Zu welchen Uhrzeiten der Bus fahren soll, können Jugendliche über eine Umfrage der Jusos, die auf deren Blog abrufbar ist, mitteilen. Am Ende will der Bürgerbusverein auf Basis der erfragten Lieblingszeiten den Fahrplan erstellen. Der voraussichtliche Fahrpreis wird 3€ pro Strecke betragen.

Interessierte Jugendbusfahrerinnen und -fahrer finden ebenfalls auf der Juso-Seite Informationen. Eine zweijährige Fahrpraxis sowie einen EU-Führerschein seien unter anderem nötig. Um formale Angelegenheiten wie den Personenbeförderungsschein brauchen sich Interessierte nicht zu sorgen, da sich darum der Bürgerbusverein kümmert. Interessierte können sich per Mail (jusos@spd-huenxe.de) oder telefonisch (0175 25 25 158) bei den Jusos melden. Sobald genügend Interessierte zusammen kommen, laden die Jusos zu einem gemeinsamen Treffen mit dem Bürgerbusverein ein. Dort können Details und der weitere Ablauf der Projektumsetzung besprochen werden.

Tempo 30 auf Hünxer Straße in Drevenack – SPD bleibt am Ball

Der Vorschlag einer möglichen „Tempo 30“-Zone im Ortsteil Drevenack entlang der Hünxer Straße bleibt weiterhin im Gespräch. Seit einem Unfall an der Drevenacker Kreuzung Hünxer Straße/Buchenstraße/Hunsdorfer Weg vor einigen Wochen bekam das Thema erneut Aufwind und wird in Politik und Bevölkerung unterschiedlich diskutiert. Die Idee ist nicht neu: „Seit vielen Jahren ist die Ausweitung von Tempo-30-Zonen innerorts ein Anliegen der SPD Hünxe, nachzulesen auch in unseren Wahlprogrammen von 2009 und 2014“, erklärt Waltraud Schilling, Drevenacker Ratsfrau und stellv. Bürgermeisterin. „Wir haben hierzu bereits mehrfach Anfragen wie Anträge gestellt und viele Gespräche geführt, konnten bisher aber weder im Rat noch bei den übergeordneten Behörden dafür ein Gehör finden.“

Dabei verändere sich die grundlegende Situation zunehmend stärker, so dass innerorts eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h geboten sei: das Straßenbild sei von immer mehr Senioren mit Rollatoren, Elektro-Mobilen und großen Dreirädern geprägt, die den Straßenverkehr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angemessen überblicken könnten. Ferner transportierten viele Eltern ihre Kinder mittlerweile mit Fahrradanhängern statt mit Gepäckträger-Sitz, während die Zahl der jungen Radfahrer im Kindesalter weiter ansteige.

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SPD-Bürgerdialog: Zukunft des Sportplatzes Bruckhausen

Unter der Frage „Wie geht es weiter mit unserem Sportplatz?“ laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsherren Horst Meyer, Jan Scholte-Reh und Karl-Heinz Kühl sowie Thorben Braune (Ansprechpartner für Bucholtwelmen) zu einem informativen Bürgerdialog am Freitag, den 21. Juli, 19 Uhr, ins TVB-Vereinsheim (Waldweg 63) ein.

„Die Zukunft unseres Sportplatzes brennt den Menschen in Bruckhausen auf den Nägeln. Sie erwarten Klarheit über den weiteren Bestand der sportlichen Anlage“, erklärt Horst Meyer, SPD-Fraktionschef im Rat der Gemeinde Hünxe. „In einem Bürgerdialog wollen wir als direkt gewählte Vertreter von Bruckhausen mit allen interessierten Bürgern und Vereinen über die bisher angedachten Konzepte ins Gespräch kommen.“ Diese sollen entsprechend präsentiert werden.

So sei die von der CDU bevorzugte Wohnbebauung auf einer Hälfte des Sportplatzes keineswegs alternativlos. „Eine solche Wohnbebauung lehnen wir strikt ab. Stattdessen sehen wir ein großes Potenzial für eine Gestaltung des Areals, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitieren“, führt Meyer aus. Demnach könnte hier neben einem verkleinerten Fußballfeld ein Mehrgenerationen- und Festplatz entstehen.

„Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst zu unserem Bürgerdialog eingeladen“, so Meyer abschließend. Darüber hinaus werden Vertreter der Feuerwehr, der Grundschule, des TVB, des BWJ, der Gemeinschaft Bruckhausener Vereine, des Schützenvereines sowie aus Politik und Verwaltung eingeladen.

„Den Sportplatz Bruckhausen nicht zerschneiden!“

„Wir freuen uns sehr, dass auch die CDU die Notwendigkeit einer schnellen Umsetzung im Jahr 2018 sieht“, erklärt Horst Meyer als SPD-Ratsfraktionsvorsitzender in Hünxe. „Die Bruckhausener warten bereits viel zu lange auf eine Erneuerung des Sportplatzes, der schon als verwachsenes ‚Biotop‘ im Volksmund belächelt wird.“

„Aber: Wir lehnen die von der CDU und weiteren Vertretern getragene mögliche Wohnbebauung einer Hälfte des Sportplatzes entschieden ab!“, so Meyer. „Wir dürfen nicht einfach unser Tafelsilber für ein kurzfristiges Klingeln in der Gemeindekasse verkaufen. Wir verbauen damit auf alle Zeit wortwörtlich alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für das Areal rund um den Sportplatz.“ Ferner müsse bedacht werden, dass eine Wohnbebauung inmitten eines Sportgeländes, umgeben von Grundschule und Feuerwehr, zu langfristigen Problemen mit potentiellen Anwohnern führen wird. Die Lärmbelastung wäre nicht zumutbar. Selbst wenn sich Käufer darauf einließen, gäbe es, so die Erfahrung, letztlich Probleme statt einer guten Nachbarschaft.

Stattdessen sähe man ein großes Potential für eine Gestaltung des Sportplatzes, von der alle Menschen und Vereine in Bruckhausen profitierten. „Wir favorisieren das Konzept, welches zwar die Verkleinerung des Fußballfeldes selbst vorsieht, aber gleichzeitig aus dem gesamten Areal einen Mehrgenerationenplatz machen möchte – ohne Wohnbebauung. Hinzu kämen ein Festplatz für Dorf-Events, Fitnessanlagen für Jung und Alt, ein ‚grünes Klassenzimmer‘ als Atrium für die Grundschule am Vormittag und für Aufführungen am Abend“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Meyer. „So machen wir aus dem ‚Biotop‘ eine ‚grüne Oase‘, die zum Bleiben einlädt; ein Kleinod für das Dorf Bruckhausen.“ Immerhin: da für die Umsetzung dieser Konzeption fast nur Erdarbeiten erforderlich seien, dürften sich die Kosten im Rahmen halten.

Und hier setze die SPD auf „Hünxe 2030“ zur Schaffung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), um zusätzlich zu den bereits im Haushalt eingestellten 250.000 Euro weitere Fördermittel für die Realisierung des Projekts zu akquirieren. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen bei der künftigen Gestaltung des Sportplatzes einbezogen werden. Natürlich werden wir als SPD unsere Vorstellungen in den Prozess miteinfließen lassen“, meint Meyer. „Wie auch immer eine letztliche Gestaltung aussieht: mit IKEK haben wir eine echte Chance auf Förderung.“

„Parallel dazu möchten wir die längst überfällige Erschließung der großen Fläche am Heinrich-Heine-Weg forcieren. Diese brächte ebenfalls Mehreinnahmen in die Gemeindekasse – ohne dabei den Sportplatz zu zerschneiden“, schließt Meyer.

Schnelles Internet in Drevenack und Krudenburg – Chance jetzt nutzen!

Noch bis zum 10. Juli 2017 können sich die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen Drevenack und Krudenburg in der Gemeinde Hünxe an der Nachfragebündelung für schnelles Internet durch die „Deutsche Glasfaser“ beteiligen. Vor diesem Hintergrund ruft die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe zum Mitmachen auf. „Das ist eine einmalige Chance für die Ortsteile Drevenack und Krudenburg. Glasfaserleitungen sind die Zukunftstechnologie für schnelles Breitbandinternet“, erklärt Horst Meyer, der neue SPD-Fraktionsvorsitzende.

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Jusos Hünxe laden zur Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen ein

Benedikt Lechtenberg, Jusos-Vorsitzender

Am Sonntag, den 23. April, laden die Jusos Hünxe um 10.30 Uhr ins SPD-Bürgerbüro an der Dorstener Str. 8 in Hünxe zur Jahreshauptversammlung ein. Viele Gäste dürfen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten begrüßen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters wird ein Grußwort sprechen ebenso wie der neu gewählte Hünxer SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Meyer. Außerdem diskutieren die Jusos mit Laura Marie Dietrich. Die Hünxerin hat als „Schülerministerin“ beim Projekt der Rheinischen Post „Deine Stimme zählt“ mitgemacht.

Nach vier Jahren wird zudem der Vorsitz der politischen Jugendorganisation der SPD Hünxe frei. Benedikt Lechtenberg, der 2013 das Amt des Hünxer Juso-Vorsitzenden übernahm, macht Platz für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Der 24-Jährige Masterstudent ist seit Kurzem Vorsitzender der Jusos Kreis Wesel, als auch sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Hünxe. Zu ihrer Jahreshauptversammlung frühstücken die Jusos außerdem und stellen Brötchen und Getränke bereit.

„Zeelink 2“ – SPD-Fraktionschef Stephan Barske mahnt zur überparteilichen Zusammenarbeit

Stephan Barske, Fraktionschef

„Eigentlich kommentieren wir nicht Pressemitteilungen anderer Parteien, da die Bürger von der Politik zu Recht Lösungen statt Gezänk und Selbstbeschäftigung erwarten. Doch angesichts dieses lächerlichen Wahlkampfgetöses müssen wir etwas richtigstellen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske (Hünxe) anlässlich der jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionschefs Michael Wefelnberg zur geplanten Gasleitung „Zeelink 2“.

„Diese platten Angriffe von Michael Wefelnberg auf den für Hünxe zuständigen Landtagsabgeordneten Norbert Meesters werden schnell zum Bumerang und sind nicht hilfreich. Das durchschauen die Bürger sofort“, erklärt Barske. „Genauso gut könnte man fragen: Warum haben sich denn Bürger an Herrn Meesters gewandt, um ihre Sorgen und Befürchtungen vorzutragen – unter ihnen ein bekanntes CDU-Mitglied? Offensichtlich haben diese Bürger die Demokratie wesentlich besser verstanden als der Fraktionsvorsitzende der Hünxer CDU. Norbert Meesters ist der Landtagsvertreter aller Hünxer. Insofern hat er sich den berechtigten Befürchtungen der Bürger angenommen, unabhängig vom Parteibuch. Man darf sich die Frage stellen, warum haben die CDU-Vertreter im Regionalrat bei der Bezirksregierung nichts unternommen? Tatsache ist, dass auch die CDU jetzt erst aktiv wird“, führt er weiter aus. „Diese Diskussion ist müßig.“

Die CDU Hünxe müsse sich fragen, ob es im Interesse der Menschen und der Gemeinde Hünxe sei, die Sorgen der Betroffenen für „eine derart billige Wahlkampfaktion“ auszunutzen. „Vielmehr sollten wir uns überparteilich zusammenschließen und alle Möglichkeiten ausloten, ob und wie man eine Alternativtrasse für ‚Zeelink 2‘ finden kann, die nicht zu Lasten von Anwohnern geht“, so Barske. „Dass Herr Meesters die vorgetragenen Befürchtungen ernst nimmt und nun bei den Landesbehörden anklopft, sollte im Sinne der CDU sein. Er macht seinen Job. Wir ziehen an einem Strang.“

Die Hünxer SPD-Fraktion habe nun, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, den Betreibern und der Genehmigungsbehörde direkt Fragen zu stellen, einen Antrag beim Bürgermeister eingereicht, diese nach Hünxe zu einer Ausschusssitzung einzuladen. „Das halte ich für eine angemessene Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger – und nicht dieser plumpe Versuch, auf dem Rücken der Menschen Landtagswahlkampf zu betreiben“, resümiert Barske.

Wechsel: Horst Meyer übernimmt SPD-Fraktionsvorsitz

Horst Meyer ist designierter Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Gemeinde Hünxe.

Weißer Rauch stieg über dem SPD-Bürgerbüro an der Dorstener Straße zwar nicht auf, doch die Entscheidung fiel schnell und einstimmig: Horst Meyer wird ab dem 1. Mai neuer Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe. Er löst damit Stephan Barske ab, der nach acht Jahren aus privaten Gründen nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stand.

Der 60-jährige Meyer wohnt im Bruckhausener Brömmenkamp, ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Der gelernte Bankkaufmann ist seit 1996 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Seit 1999 gehört er ununterbrochen dem Rat der Gemeinde Hünxe an und gewann bei allen Kommunalwahlen seinen Wahlbezirk (Bruckhausen I) direkt. In der jüngsten Wahlperiode seit 2014 ist er Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Er ist zudem Vorsitzender des gemeindlichen Bauausschusses und Vertreter der Gemeinde in der Gesellschafterversammlung der Wohnbau Dinslaken GmbH.

Meyer ist in der Hünxer Kommunalpolitik und Vereinslandschaft gut vernetzt und hat wichtige Kontakte innerhalb der Gemeindeverwaltung. Mit dem SPD-Vorsitzenden Jan Scholte-Reh ist er gut befreundet. Beide arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen und teilen ähnliche Ansichten.

Abseits der Politik ist er Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Brömmenkamp II/III und Vorstandsmitglied des Bürgerschützenvereins Bruckhausen. Daneben ist er aktives Mitglied in weiteren örtlichen Vereinen.

Nach über 8 Jahren gibt Stephan Barske den Fraktionsvorsitz ab.

Der am 30. April aus dem Amt scheidende Barske ist seit 2004 im Rat. Von 2004 bis 2009 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender an der Seite von Uwe Methling. Nach den Kommunalwahlen 2009 übernahm Barske schließlich den Fraktionsvorsitz. Sein leidenschaftliches Hauptthema und Steckenpferd waren die kommunalen Finanzen sowie der Erhalt und der Ausbau der gemeindlichen Infrastrukturen. So hat er maßgeblich an der Aufstellung des Haushaltssicherungskonzepts mitgewirkt, welches alle dringenden Sanierungen und den nachhaltigen Haushaltsausgleich in einem angemessenen zeitlichen Rahmen ermöglicht hat. Auch künftig wird er weiterhin dem Rat angehören und die SPD-Fraktion mit seinem Fachwissen und seinen Kontakten unterstützen.

Die weiteren Wahlen zum Fraktionsvorstand für die zweiten Hälfte der Wahlperiode (2017-2020) ergaben: Werner Schulte bleibt stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Marion Lukassen wird neue Kassiererin. Ihr Stellvertreter wird der Gartroper Bernfried Kleinelsen. Die Schriftführung übernehmen weiterhin Waltraud Schilling und stellvertretend Jan Scholte-Reh. Als Revisoren wurden Stephan Barske und Karl-Heinz Kühl bestimmt.

„2016 war gut, 2017 wird noch besser“ Jahreshauptversammlung der SPD Hünxe

„Die schönste Aufgabe eines Vorsitzenden ist die Begrüßung neuer Mitglieder“, freut sich Hünxes SPD-Chef Jan Scholte-Reh als er gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung einer jungen Genossin das „rote Buch“ überreichen konnte. 15.000 Neumitglieder habe die SPD seit Ende Januar gewonnen, fünf davon in Hünxe. In seinem ersten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender zog der 29-jährige schließlich Bilanz über die politische Arbeit und gab einen Ausblick: „2016 war gut, 2017 wird noch besser“ und gibt damit den Rhythmus vor.

„Die Motivation unserer Mitglieder und ein attraktives Parteileben sind unsere wichtigste Aufgabe. Beides gehört zusammen. Die persönliche Ansprache ist dabei entscheidend“, so Scholte-Reh. Als Erstes habe man mit Waltraud Schilling eine Mitgliederbeauftragte bestimmt. Neumitglieder würden persönlich in der Partei willkommen geheißen. „Nach und nach besuchen wir außerdem alle Mitglieder, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sie für die aktive Parteiarbeit zu gewinnen.“ Regelmäßige Infopost über Aktivitäten, Termine und Themen erhielten die Mitglieder zu dem mittels Brief, E-Mail, Facebook und WhatsApp.

Mitgliederbeauftragte Waltraud Schilling berichtet über die Entwicklung der Mitgliederzahlen.

Ein Highlight sei die Jubiläumsfeier im November gewesen. Die Genossen feierten „70 Jahre SPD in Hünxe“ und durchleuchteten in einer offenen Talkrunde die eigene Geschichte. Mit dem ersten Zukunftscafé habe man sich an ein neues Veranstaltungsformat herangewagt, welches in 2017 mit dem Thema „Wohnen in Hünxe“ mit allen interessierten Bürgern fortgeführt werden soll. Auch die in Bruckhausen sehr erfolgreichen Marktplatzgespräche sollen als Dialogformat fortgeführt werden und ebenso in den Ortsteilen Hünxe und Drevenack stattfinden. Bei einer Radtour im Sommer habe man den Drevenacker Norden erkundet und das Otto-Pankok-Museum besucht. „Es geht um die richtige Mischung aus Politik und Geselligkeit. Wir sind nicht nur eine Partei, sondern auch ein Verbund von Menschen – da darf das Miteinander nicht zu kurz kommen“, betont Scholte-Reh.

Weiterhin sei geplant, zu den Landtags- und Bundestagswahlen auf dem „roten Sofa“ mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bei einem Meckerstammtisch wolle man in lockerer Kneipen-Atmosphäre mit den Menschen diskutieren. „Wir tragen die Diskussionen raus aus Facebook ins richtige Leben – von Angesicht zu Angesicht“, erklärt er.

Ferner berichtete SPD-Fraktionsvorsitzender Stephan Barske ausführlich über die Gemeindepolitik. Die finanzielle Situation Hünxes sei auf gutem Wege – trotz Haushaltssicherungskonzept (HSK) habe man entscheidende Investitionen in den letzten Jahren durchführen können. Er rechne damit, dass Hünxe das HSK in 2018 nach nur fünf Jahren abstreifen könne und so seine finanzpolitische Hoheit zurückerlange. „Wir werden wieder selbst über unsere finanzielle Zukunft entscheiden können“, so Barske. Trotzdem dürfe man nicht leichtsinnig werden. Es gelte unnötige Ausgaben zu vermeiden und die Einnahmen stabil zu halten. Steuersenkungen könnten derzeit nicht in Betracht kommen, ebenso wenig wie Steuererhöhungen. Daneben streifte Barske weitere kommunale Themen wie das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK), der Sportplatz Bruckhausen, die geplanten Windräder, die Gasfernleitung Zeelink 2, die allgemeine Nahversorgung und die Nordtangente.

Barske, der zum 30. April aus privaten Gründen aus dem Amt des Fraktionsvorsitzenden scheiden wird, versprach weiterhin in Rat und Fraktion mit gleichem Einsatz mitzuwirken: „Ich bleibe dabei“, und erhielt dafür Applaus. „Lieber Stephan, wir verlassen uns darauf. Du hast in den letzten Jahren vieles in dieser Gemeinde zum Besseren bewegt. Wir brauchen Dich. Und ich persönlich habe vieles von Dir gelernt“, dankte ihm Scholte-Reh im Namen von Partei und Fraktion für seine Leistungen und sein Engagement. Der oder die neue Fraktionsvorsitzende wird am 12. April gewählt werden.

Neben den verschiedenen Berichten standen außerdem Delegiertenwahlen für den SPD-Kreisparteitag an. Gewählt wurden Jan Scholte-Reh, Waltraud Schilling, Benedikt Lechtenberg, Lisa Hülser und Dominique Freitag sowie weitere Ersatzdelegierte. Außerdem wurde Scholte-Reh als Vorschlag für die Wahlen zum Kreisvorstand nominiert. Dieser schloss die Versammlung mit Hinblick auf die anstehenden Wahlen: „Jetzt wurde genug geredet; packen wir’s also an. Glück auf!“

„Die Sicherheit der Menschen muss gewährleistet sein“ Landtagsabgeordneter Norbert Meesters zu Gasfernleitung Zeelink 2

„Die Sicherheit der Menschen muss gewährleistet sein“, erklärt der heimische Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Norbert Meesters im Nachgang seines Gespräches über die geplante Gasfernleitung „Zeelink 2“ mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus Drevenack und Schermbeck.

„Die vorgetragenen Bedenken sind nachvollziehbar. Der nach jetzigem Stand geplante Korridor einer möglichen Trassenführung verläuft sehr nahe an einem dicht besiedelten Wohngebiet entlang und belastet wertvolle landwirtschaftlich genutzte Flächen.“ Dankbar über das aufschlussreiche und sachliche Gespräch mit den Betroffenen wolle Meesters das Thema jetzt auf landespolitischer Ebene noch einmal aufgreifen um die Möglichkeit einer Wiedereröffnung des Raumordnungsverfahrens zu prüfen.

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„Ein touristisches Highlight für unsere Region“ Landtagsabgeordneter Norbert Meesters und SPD-Kommunalpolitiker besichtigen den Mühlenberg

„Der Mühlenberg könnte als Teil der Wanderroute „Hohe Mark-Steig“ ein touristisches Highlight unserer Region werden“, erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters, der seit 2010 unter anderem Hünxe und Schermbeck im Düsseldorfer Parlament vertritt. Gemeinsam mit Vertretern der örtlichen SPD besuchte er die Firma Nottenkämper im Gartroper Busch. Diese möchte den Wunsch des  Naturparks Hohe Mark Westmünsterland erfüllen und auf der bestehenden Aufschüttung „Mühlenberg“ eine Kappe erschaffen, die als touristische Aussichtsplattform genutzt werden soll.

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SPD-Ratsfraktion: Haushaltsrede 2017 im Rat der Gemeinde Hünxe

In der Sitzung des Rates der Gemeinde Hünxe am 15. März hielt unser Fraktionsvorsitzender Stephan Barske die Haushaltsrede und begründete die Zustimmung der SPD zum Haushaltsentwurf 2017.

Hier können Sie die ganze Rede lesen:

Haushaltsrede 2017

SPD-Jahresauftaktklausur: Beendigung des Haushaltssicherungskonzeptes. Bürgermeister in die Pflicht genommen

„Für uns ist klar: Hünxe wird 2018 das Haushaltssicherungskonzept verlassen. Damit gewinnen wir als Gemeinde wieder mehr Selbstbestimmung zurück!“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske im Nachgang der Jahresauftaktklausur. Dort diskutierte die SPD-Ratsfraktion Hünxe mit Bürgermeister Dirk Buschmann und Vertretern der Gemeindeverwaltung über den Entwurf des Haushaltsplanes und über gemeinsame Zielsetzungen für das Jahr 2017.

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Ein Jahr Bruckhausener Marktplatzgespräche – Bilanz und neue Termine

„Die Marktplatzgespräche sind ein voller Erfolg. Wir freuen uns über das große Interesse und tolle Feedback“, ziehen die drei SPD-Ratsherren Horst Meyer, Karl-Heinz Kühl und Jan Scholte-Reh aus Bruckhausen sowie Thorben Braune als Bucholtwelmer Ansprechpartner Bilanz. „Für uns ist klar: Das Format hat sich bewährt und wird von uns im neuen Jahr fortgeführt. Die Termine stehen bereits fest.“

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Wir wünschen frohe Festtage und einen gelungenen Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017

Es ist wieder soweit: Weihnachten. Die Zeit zwischen den Jahren beginnt.

Es ist für Viele das wichtigste und schönste Fest des Jahres. Es gibt uns Gelegenheit, einmal über die Alltagshektik hinaus auf die Dinge zu blicken, die wirklich wichtig sind. Gesundheit lässt sich zum Beispiel nicht in Geschenkpapier wickeln und unter den Weihnachtsbaum legen. Auch Glück kann man nicht kaufen. Dennoch sind Gesundheit, Zufriedenheit und ein Leben in Frieden Geschenke, für die wir selbst nicht dankbar genug sein können.

In diesen Tagen sollten wir besonders auch jene Mitmenschen nicht vergessen, die nicht daheim bei ihren Familien und Freunden Weihnachten feiern können, sondern ihre Zeit in den Dienst des Gemeinwohls stellen: Dank gilt den Polizisten, den Feuerwehrleuten, den Rettungsdiensten, den Ärzten, Krankenschwestern, Pflegekräften, Kraftwerksmitarbeitern, Schichtarbeitern, Soldaten in In- und Ausland und allen weiteren Menschen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, die unser Land während der friedlichen Feierzeit „am Laufen halten“.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, friedliches Weihnachtsfest im Kreise der Nächsten und Liebsten. Genießen Sie die ruhige Zeit und nutzen Sie sie zur Reflexion. Tanken Sie Kraft für die Herausforderungen im neuen Jahr. Und so wünschen wir Ihnen natürlich einen gelungenen Start in ein neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2017.

Herzlichst
für die SPD Hünxe, die Ratsfraktion und die Arbeitsgemeinschaften

--> Zum ProfilJan Scholte-Reh
Vorsitzender
der SPD Hünxe

11 WS_QuadWaltraud Schilling
Stellv. Bürgermeisterin
der Gemeinde Hünxe

Stephan Barske
Fraktionsvorsitzender
der SPD Hünxe

 

Norbert Meesters MdL: Ampel an der A 3-Abfahrt Hünxe geht in Betrieb

(v.l.n.r.) Stephan Barske (SPD-Fraktionsvorsitzender), Werner Schulte (Stellv. Fraktionsvorsitzender) und Norbert Meesters MdL an der A 3-Abfahrt Hünxe

„Bereits am 21. Dezember 2016 wird die neue Ampel nach mündlicher Auskunft von Straßen.NRW an der A 3-Abfahrt Hünxe in Betrieb gehen und für Hunderte Pendler und LKW-Fahrer eine enorme Entlastung bringen“, freut sich der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters. „Pünktlich zu Weihnachten sind das wirklich gute Neuigkeiten für viele Hünxer und Voerder, die den zu Stoßzeiten stark belasteten Autobahnanschluss an der L 463 in Hünxe täglich nutzen.“

Im Mai 2015 hatte Meesters gemeinsam mit der SPD Hünxe den entscheidenden Anstoß dazu gegeben, dass am östlichen Anschlussstellenarm der Anschlussstelle Hünxe A 3/L 463 eine verkehrsabhängig gesteuerte Lichtzeichenanlage mit Rückstauerkennung errichtet wird.

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Stephan Barske: „Junge Leute, die Verantwortung übernehmen“

„Ich freue mich, dass sich weitere junge Menschen als Teil der SPD-Fraktion kommunalpolitisch in den Fachausschüssen für unsere Gemeinde engagieren wollen“, erklärt der Hünxer SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske. In der letzten Sitzung des Rates der Gemeinde Hünxe wurden mehrere Umbesetzungen in den Ausschüssen beschlossen; mit dabei sind auf SPD-Antrag einige junge Menschen.
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70 Jahre SPD in Hünxe: „Immer gestaltende Kraft“

20161115-spd70jahre-3„Wir feiern heute 70 Jahre SPD in Hünxe. Es ist viel passiert: Es gab Höhen, es gab Tiefen, doch wir waren stets an vorderster Front dabei, waren immer gestaltende Kraft in unserer Gemeinde“, begrüßt der SPD-Vorsitzende Jan Scholte-Reh die zahlreichen Gäste der Jubiläumsfeier im Vereinsheim des BSV Bruckhausen.

Zunächst sprachen der hiesige Landtagsabgeordnete Norbert Meesters sowie Bundestagskandidat Jürgen Preuß ein Grußwort. Meesters resümierte die gute Zusammenarbeit zwischen Ortsverein und Abgeordneten. Er lobte die Lebendigkeit des Ortsvereins Hünxe: „70 Jahre hört sich zunächst nach einem alten Geburtstag an. Das Gegenteil ist der Fall: Die Hünxer SPD hat sich stark verjüngt. Es gibt eine gute Mischung aus Erfahrung und frischen Ideen.“ Preuß ergänzte. Durch seine Kandidatur lerne er gerade die SPD im ganzen Kreis Wesel kennen. Er sei gerne aus 20161115-spd70jahre-1Kamp-Lintfort für diesen Abend über den Rhein gekommen. „Ich bin unter Freunden. In den vergangenen Wochen seit Beginn meiner Kandidatur habe ich den Ortsverein Hünxe als aktiv und leidenschaftlich kennengelernt. Mit Euch an meiner Seite habe ich keine Sorge um den anstehenden Wahlkampf.“

Im Anschluss führte eine vom Juso-Vorsitzenden Benedikt Lechtenberg moderierte Talkrunde durch die Geschichte der Hünxer Sozialdemokraten. Gerda Wolterhoff („Grande Dame der SPD Hünxe“), Detlef Günther (Mitbegründer der Jusos, langjähriger SPD-Vorsitzender), Uwe Methling (ehem. Fraktionsvorsitzender), Marion Hülser (seit 20 Jahren AsF-Vorsitzende) sowie Stephan Barske (jetziger Fraktionsvorsitzender) berichteten über die Geschichte und erzählten Anekdoten aus ihren Erlebnissen.

20161115-spd70jahre-5Wolterhoff erzählte über ihre Zeit, als sie die erste Frau im Gemeinderat Hünxe wurde. Damals musste sie sich als einzige Frau in einer von Männern bestimmten Domäne durchsetzen. Sie begründete auch die AsF („SPD-Frauen“) in Hünxe mit und ist mit ihren fast 90 Jahren (davon 65 Jahre in der Partei) noch hochaktiv.

Günther und Methling berichteten über die vielen Aktivitäten der damals neuen Jusos: Fahrten zu den Karl-May-Spielen in Elspe, regelmäßige Disco-Abende und die Begründung der Ferienspiele, die heute noch sehr erfolgreich von der Gemeinde organisiert werden. Damals hätte es noch Auseinandersetzungen zwischen den „Jungen“ und den „Alten“ gegeben. „Es wurde nicht gerne gesehen, dass die Jungen in der Kommunalpolitik mitmischen wollen“, meinten Beide. Dies habe sich mittlerweile geändert. „Es gibt nichts Wichtigeres als junge und motivierte Leute als Nachwuchs für unsere Partei.“

Hülser, seit 20 Jahren AsF-Vorsitzende, erzählte viele Geschichten, die sie gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen erlebte. Dabei sei es immer um die Politik im Kleinen wie im Großen gegangen: ob Anti-Kriegs-Demonstrationen, Anträge zu Parteitagen, Mahnwachen oder der Lyrik- und Prosaabend, der vor kurzem zum 40. Mal stattfand.

Als Fraktionschef im Rat nannte Barske die Erfolge der SPD. So waren die Sozialdemokraten federführend bei der Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts und der Verwirklichung aller Sanierungsmaßnahmen, um die Gemeinde weiterhin lebens- und liebenswürdig zu erhalten – ohne dabei einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen. Nicht zu vergessen sei 20161115-spd70jahre-4die Gesamtschule Hünxe, die seit 1998 zu einer großen Erfolgsstory wurde, die aber zuvor zu heftigen Diskussionen in der kommunalen Politik führte. „Letztlich hat sich die SPD zum Wohle der Schülerinnen und Schüler sowie der Attraktivität der Gemeinde Hünxe gemeinsam mit anderen Parteien durchgesetzt“, so Barske.

Es ging nicht nur um die Vergangenheit. „Schreibt Eure Wünsche und Ideen für Hünxe und die SPD auf“, bat Scholte-Reh. „Denn eines haben wir heute wieder gesehen. Die SPD ist nicht einfach eine Organisation; nein, es sind wir alle als Menschen, die gestern, heute und morgen diese tolle Geschichte schreiben.“ Im Anschluss gab es eine deftige Grünkohlmahlzeit und Dessert ehe der Abend bei Musik und Tanz ausgiebig gefeiert wurde.

Hier geht’s zum Facebook-Album mit vielen Fotos des Abends

Stephan Barske (SPD) für eine „Verkehrskonferenz“: Gemeinsame Lösungen finden

Stephan Barske, Fraktionschef

Stephan Barske, SPD-Fraktionsvorsitzender

„Wir wollen, dass alle zuständigen Behörden an ‚einen Tisch kommen‘ und die Verantwortlichkeiten diskutiert sowie gemeinsame Lösungen überlegt werden“, begründet der Hünxer SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske einen Antrag für eine überparteiliche „Verkehrskonferenz“. „Dies soll unter Einbindung aller Fraktionen im Rat der Gemeinde geschehen.“

Demnach sollen bei einem Termin mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, der Ratsfraktionen, des Landesbetriebes Straßen.NRW, des Kreises Wesel sowie der zuständigen Polizeibehörde grundsätzliche Fragestellungen in Bezug auf die Verkehrsführung und –lenkung auf den im Gemeindegebiet verlaufenden Straßen erörtert werden. „Wir haben im Gemeindegebiet viele Straßen und Wege, die in unterschiedlicher Zuständigkeit liegen. Es gibt einige ‚Problemstellen‘, die schon seit langem ein Thema sind, aber deren Lösung häufig an unterschiedlichen Kompetenzen zwischen Gemeinde, Kreis, Land oder Bund scheiterten“, resümiert Barske.

Jan Scholte-Reh, SPD-Ratsmitglied aus Bruckhausen

Jan Scholte-Reh, SPD-Ratsmitglied aus Bruckhausen

Jüngster Anlass war hierzu eine altbekannte Diskussion. „Die Verkehrssituation entlang der Landesstraße 1 (Dinslakener Straße) auf Höhe der ehemaligen Gaststätte Lindekamp wird von vielen Bruckhausenern als gefährlich empfunden, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, die die stark befahrene Landesstraße queren wollen“, meint das Bruckhausener SPD-Ratsmitglied Jan Scholte-Reh. „Der Wunsch der Bevölkerung nach einer Lösung, etwa in Form einer Querungshilfe oder einer bedarfsgesteuerten Ampel, ist nachvollziehbar. Leider bleibt eine sinnvolle Lösung zwischen Gemeinde und Land aus, obwohl die Problematik lange bekannt ist.“

„Darüber hinaus gibt es noch weitere verkehrliche Gegebenheiten in der Gemeinde Hünxe, die der Erörterung bedürfen. Vor diesem Hintergrund halten wir es für sinnvoll, diese Frage- und Problemstellungen unter Einbindung aller Zuständigen und der ganzen Politik zu erörtern, um gemeinsame Lösungsmaßnahmen zu überlegen. Ein entsprechender Katalog, der durch Verwaltung und Politik erarbeitet werden könnte, sollte den Behördenvertretern zur Vorbereitung rechtzeitig übermittelt werden.“, so Stephan Barske abschließend.

Hier können Sie unseren Antrag im Wortlaut lesen:
Antrag der SPD-Ratsfraktion für eine „Verkehrskonferenz“, 14. Oktober 2016

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Barske/Schilling (SPD): „Uns als Gemeinde beteiligen“ Otto-Pankok-Museum und Haus Esselt als kultureller Schatz der Gemeinde

Stephan Barske, Fraktionschef

Stephan Barske, Fraktionschef

„Das Otto-Pankok-Museum und das Haus Esselt sind ein echter kultureller Schatz, der unsere kleine Gemeinde überregional im ganzen Land bekannt macht“, befindet Stephan Barske, SPD-Fraktionsvorsitzender in Hünxe, im Nachgang zur letzten öffentlichen Sitzung des gemeindlichen Schulausschusses, die in den Räumlichkeiten des Museums stattfand. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten sollten wir uns als Gemeinde am Erhalt beteiligen.“

So wurde den Ausschussmitgliedern durch Vertretern der Otto-Pankok-Stiftung das zugrundeliegende Konzept des Museums und des Hauses Esselt vorgestellt. Unter anderem soll das Museum ertüchtigt und modernisiert werden, um es weiteren Besuchergruppen zugänglich zu machen. Darüber hinaus sollen die Außenanlagen neu hergerichtet werden. Die Kunstwerke werden derzeit digitalisiert, um sie einer größeren Zahl von Ausstellern für den Verleih zugänglich zu machen. Ein Teil der Kosten wird aus Bundes- und Landesmitteln sowie mit Geldern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, aber auch durch einen Eigenanteil der Stiftung, getragen.

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Auf eine Tasse Kaffee: SPD-Ratsmitglieder laden zum Marktplatzgespräch

20160709-thorbenmpgBruckhausen/Bucholtwelmen. Für Samstag, den 15. Oktober, von 9 bis 11:30 Uhr laden die drei Bruckhausener SPD-Ratsmitglieder Horst Meyer, Karl-Heinz Kühl und Jan Scholte-Reh zu ihrem mittlerweile vierten Marktplatzgespräch. Ebenfalls steht Thorben Braune als Ansprechpartner für die Bucholtwelmer Belange für ein Gespräch zur Verfügung. Treffpunkt ist vor Edeka Uttrodt am Danziger Platz.

Themen gäbe es in beiden Ortsteilen sicherlich genug. „Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen und beantworten gerne Ihre Fragen, geben Auskunft über die aktuelle Gemeindepolitik und nehmen Ihre Ideen und Anregungen entgegen“, so Ratsherr Jan Scholte-Reh aus Bruckhausen.

Zum Aufwärmen gegen die herbstliche Oktoberkälte gibt es eine heiße Tasse Kaffee beim Gespräch dazu.

Aufruf zur Teilnahme am Gedenkzug und an der Gedenkveranstaltung: Nicht vergessen, nicht verdrängen, nicht schweigen

Tafel BrandanschlagAm 03.10.2016 wird in Hünxe mit einem Gedenkzug durch den Ort und einer anschließenden Gedenkveranstaltung an den Brandanschlag vor 25 Jahren erinnert. In der Einladung des Bürgermeisters zu der Gedenkveranstaltung heißt es, „dass wir gemeinsam verantwortlich dafür sind, nicht zu vergessen, nicht zu verdrängen und nicht zu schweigen.“

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Barske: 672.882 Euro für gute Schulen in Hünxe

„Insgesamt wird die Gemeinde Hünxe 672.882 Euro aus dem Landesprogramm erhalten“, begrüßt Stephan Barske, SPD-Fraktionschef in Hünxe, die veröffentlichten Zahlen zum Landesprogramm „Gute Schule 2020“. „Zwar haben wir die notwendigen Sanierungsarbeiten an unseren Schulen bereits zum größten Teil aus eigenen Mitteln gestemmt, doch können wir mithilfe des Landesprogramm eine weitere zeitgemäße Modernisierung der Klassenzimmern und Ausstattungen unserer Gesamtschule und der drei Grundschulen in Bruckhausen, Drevenack und Hünxe in Angriff nehmen.“

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Norbert Meesters: „Kommunen erhalten vom Land finanzielle Unterstützung zur Sanierung, Modernisierung und Ausbau der Schulen“

meestersMinisterpräsidentin Hannelore Kraft hat im Juli das Milliarden-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ angekündigt, heute hat die Landesregierung die Eckpunkte vorgestellt. In den kommenden vier Jahren werden insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten. Projektpartner ist die NRW.Bank; sie wickelt das Programm ab. Bei der NRW.Bank können die Kommunen ihren Investitionsantrag stellen. „Das Besondere an dem neuen Programm: Die Tilgung des Kredits wird vom Land übernommen; die Kommunen müssen also hierfür kein eigenes Geld aufwenden“, erklärt Landtagsabgeordneter Norbert Meesters.

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AG60plus: Windpark Hünxerwald am 21. September 2016

Windräder bei Kirchhellen

Windräder bei Kirchhellen

Zum aktuellen Thema „Windpark Hünxerwald“ führt die AG 60plus der SPD Hünxe am Mittwoch, den 21. September um 16:00 Uhr in der Gaststätte Dames, Dorstener Str. 16 in Hünxe, eine öffentliche  Info-Veranstaltung durch.

Uwe Methling, langjähriges ehemaliges Ratsmitglied  und sachkundiger Bürger im Gemeinderat Hünxe, führt  einleitend in die Diskussion ein. Inhaltliche Schwerpunkte sind:

  1. Aus welchen sachlichen Gründen z.B. auch im Gebiet der Gemeinde  Hünxe ist die Errichtung und Betreibung von Windenergieanlagen  erforderlich oder sogar wünschenswert  und warum ist die festgelegte Windkraftkonzentrationszone auf der Bergehalde in Lohberg-Nord  als „alternativlos“ zu bewerten?
  2. Warum hat die Gemeinde Hünxe gegen die Errichtung und den Betrieb der drei geplanten Windenergieanlagen keine Bedenken und was sind „ihre Belange“ als Grundstückseigentümerin?
  3. Ist die  Planung und Beantragung von mehr als drei Windenergieanlagen dort zukünftig möglich und wie werden die Interessen örtlich betroffener Bürger berücksichtigt?

Wer sich noch nicht als ausreichend informiert fühlt und gerne mitdiskutieren möchte, ist herzlich eingeladen.