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2. Februar 2026

Hünxer Haushalt 2026: Wir setzen auf Familien, Wohnen, Vereine & Wirtschaft

2025 JSR_RathausHünxe

Der Haushaltsplan 2026 zeigt, in welchem Spannungsfeld Kommunalpolitik derzeit stattfindet – und was das für Hünxe konkret bedeutet: „Wirtschaftliche Unsicherheiten, wachsende Aufgabenlasten, hohe Investitionskosten – und gleichzeitig zu wenig Geld und Personal. Das setzt Städte und Gemeinden gewaltig unter Druck“, sagt der Hünxer SPD-Fraktionschef Jan Scholte-Reh. „Trotzdem steht Hünxe dank der starken Gewerbesteuereinnahmen der letzten Jahre im Vergleich zu vielen Nachbarkommunen finanziell weiterhin gut da. Umso wichtiger ist es, dass wir vor Ort das gestalten, was wir beeinflussen können: verlässliche Alltagsstrukturen, gute Bedingungen für Familien, Vereine und Unternehmen und ein starkes Miteinander.“

Haushalt, Steuern und Investitionen

Für 2026 plant der Kämmerer mit Erträgen von rund 44,8 Millionen Euro und Aufwendungen von etwa 47,5 Millionen Euro. Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses sowie rechnerischer Effekte – darunter der sogenannte globale Minderaufwand – ergibt sich daraus ein geplantes Jahresminus von rund 2,1 Millionen Euro. 

Entscheidend für viele Menschen und Betriebe in Hünxe: Die Hebesätze bleiben 2026 sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei der Grundsteuer unverändert. „Damit vermeiden wir zusätzliche Belastungen für Familien und Gewerbetreibende“, so Scholte-Reh. Gleichzeitig bleibe vor allem die Gewerbesteuer konjunkturabhängig: „In den letzten Jahren fiel sie oft besser als geplant aus. Eine Garantie für die Zukunft gibt es nicht.“

Deutlich wird auch: Der Haushalt ist zu großen Teilen fremdbestimmt. Über 20 Millionen Euro entfallen auf Transferaufwendungen, davon mehr als 15 Millionen Euro allein als Umlagen an den Kreis Wesel. Hinzu kommen weitere gebundene Ausgabenblöcke wie Abschreibungen und tarifliche Entwicklungen. „Diese Mittel fehlen uns dann für eigene Projekte und Gestaltung vor Ort“, betont Scholte-Reh.

Trotz der engen Rahmenbedingungen investiert die Gemeinde 2026 rund 20 Millionen Euro – vor allem in Schulen, Sportstätten, Infrastruktur, Feuerwehr und Ortsentwicklung. Die dafür notwendigen Kreditaufnahmen führen zu einem Anstieg der Verschuldung auf rund 24 Millionen Euro. „Das sind Investitionen in die Substanz und Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Nicht zu investieren wäre auf Dauer teurer“, so Scholte-Reh.

Die Personalkosten steigen 2026 moderat, zugleich bleiben Stellen teilweise unbesetzt. „Jede Neueinstellung muss gut begründet sein – aber ohne qualifiziertes Personal kann die Gemeinde ihre Aufgaben nicht verlässlich erfüllen. Ob im Rathaus, im Bauhof oder in der Kita: Die Beschäftigten leisten täglich wertvolle Arbeit und verdienen Anerkennung.“ Digitalisierung und künstliche Intelligenz könnten Prozesse unterstützen, seien aber kein Allheilmittel: „Wir brauchen digitale Angebote – und ebenso verlässliche analoge Strukturen für die Menschen, die nicht alles online erledigen können.“

Klare Schwerpunkte: Familien, lebenswerte Dörfer und Zusammenhalt

Die SPD setzt ihre Schwerpunkte dort, wo Politik den Alltag der Menschen unmittelbar berührt: bei Familien und Kindern, bei lebenswerten Dörfern und beim gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Kinder, Bildung und Sport: In den kommenden Jahren prägen Investitionen in Schulen, OGS und Sportstätten die Entwicklung, vom Ausbau des Schulzentrums bis zum Neubau der Sporthalle. Die SPD unterstreicht dabei ausdrücklich ihr Ziel einer fünfzügigen Gesamtschule. „Die Gesamtschule Hünxe ist eine Erfolgsgeschichte mit gutem Ruf in der Region. Darauf sind wir als Gemeinde stolz“, so Scholte-Reh. Wichtig sei nun, dass Bau und Übergangslösungen so organisiert werden, dass Unterricht, Schulsport und Vereinssport möglichst verlässlich bleiben. Für Familien zählen außerdem verlässliche Betreuungs- und Ferienangebote. Die SPD will die Hünxer Sommerferienspiele erhalten und perspektivisch breiter aufstellen, damit Kinder unabhängig vom Geldbeutel der Eltern gute Ferienangebote vor Ort haben. Auch die Kinder- und Jugendbeteiligung soll weiter gestärkt werden; die SPD begrüßt, dass das Thema inzwischen breit politisch getragen wird.

Wohnraum & Bauturbo: Projekte wie die Westrandbebauung in Hünxe oder das Vorhaben am Heinrich-Heine-Weg/Waldweg in Bruckhausen sollen unterschiedliche Wohnformen für verschiedene Lebenssituationen ermöglichen. Chancen sieht die SPD im „Bauturbo“, der Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen kann. Das neue Projekt „Im Sand“ mit Wohnbebauung und Kindergarten zeigt das Potenzial für Hünxe. Entscheidend sei aber, dass die Beschleunigung in der Praxis ankomme und nicht durch neue Bürokratien direkt wieder auf Vollbremse trete. „Wir werden Verwaltung und Bürgermeister dabei unterstützen, um gemeinsam zu schnellen Ergebnissen zu kommen“, so Scholte-Reh. Gleichzeitig gelte: Wachstum müsse mit Augenmaß erfolgen, damit der dörfliche Charakter erhalten bleibe.

Mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet die SPD die Entwicklung im Brömmenkamp. Der neue Kita-Standort zulasten der bisherigen Bolz- und Freizeitfläche ist politisch entschieden, auch wenn die SPD und viele der dortigen Anwohner einen anderen Standort bevorzugt hätten und vorgeschlagen haben. „Jetzt geht es darum, die verbleibenden Flächen für die Familien der alten Bergbau-Siedlung spürbar aufzuwerten“, sagt Scholte-Reh. Dazu gehören attraktive Aufenthalts- und Freizeitangebote, ein neues Bolzfeld sowie tragfähige Lösungen für Verkehr und Parken, die nicht neue Probleme schaffen. „Hier bleiben wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort am Ball“, kündigt Scholte-Reh an und verweist auf das Engagement des Ratsmitglieds Horst Meyer.

Ehrenamt & Zusammenhalt: Die SPD begrüßt zudem ausdrücklich die neue 0,6-Stelle im Rathaus für Tourismus, Vereine und Veranstaltungen. Gleichzeitig wollen die Sozialdemokraten die Hünxer Vereine effektiv entlasten: Durch neue gesetzliche Sicherheitsauflagen sind viele gemeinnützige Feste und Veranstaltungen wirtschaftlich kaum noch zu stemmen. Deshalb kündigt die SPD an, einen Antrag zu stellen, um bereits im Haushalt 2026 einen Unterstützungsansatz zu verankern. „Schon ein kleiner Haushaltsposten kann gezielt helfen, den Vereinen mehr Luft zum Atmen geben und so dafür sorgen, dass Schützenfeste, Kirmes oder Weihnachtsmärkte weiterhin stattfinden. Genau diese Feste halten unsere Dörfer lebendig und bringen uns als Gemeinschaft zusammen“, so Scholte-Reh.

Wirtschaft: Hünxe steht im Vergleich zu vielen Nachbarkommunen weiterhin ordentlich da, auch dank einer insgesamt stabilen wirtschaftlichen Basis. Gute Rahmenbedingungen für Gewerbetreibende sind Voraussetzung dafür, dass die Gemeinde handlungsfähig bleibt. Dazu gehören verlässliche Steuern, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie schnelle, planbare Verfahren. Deshalb unterstützen die Sozialdemokraten die Weiterentwicklung bestehender Gewerbeflächen und regionale Projekte wie den Kooperationsstandort. „Wir wollen, dass Hünxe ein Standort bleibt, an dem Betriebe investieren, Arbeitsplätze sichern und neue schaffen können“, so Scholte-Reh.

Deutliche Kritik an Bund und Land: Mehr Vertrauen, weniger Bürokratie, verlässliche Finanzierung

Die Sozialdemokraten fordern ein Umdenken in Berlin und Düsseldorf. Scholte-Reh weist Aussagen von NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach zurück, wonach Kommunen das Sparen verlernt hätten: „Wenn fast alle Städte und Gemeinden rote Zahlen schreiben und mit maroder Infrastruktur kämpfen, ist das kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem.“ Der Deutscher Städte- und Gemeindebund beziffert die kommunale Unterfinanzierung bundesweit bis 2028 auf bis zu 36 Milliarden Euro, der Investitionsrückstand für kommunale Infrastruktur liege bei rund 216 Milliarden Euro.

Kritisch sieht Scholte-Reh zudem die Vielzahl kleinteiliger und bürokratischer Förderprogramme: „Diese Förderitis muss ein Ende haben. Wir brauchen mehr pauschale Mittel, weniger Antragsbürokratie – und vor allem mehr Vertrauen in unsere Städte und Gemeinden. Denn wir wissen vor Ort am besten, wo das Geld gebraucht wird.“ Gleichzeitig fordert die SPD mehr Zurückhaltung bei neuen Gesetzen und Auflagen: „Kommunale Handlungsfähigkeit entsteht nicht durch Ankündigungen, sondern durch verlässliche Rahmenbedingungen und echte Gestaltungsspielräume.“

Kennzahlen Haushalt 2026 (Hünxe) – auf einen Blick

  • Erträge gesamt: ca. 44,8 Mio. €

  • Aufwendungen gesamt: ca. 47,5 Mio. €

  • Ordentliches Ergebnis (vor Finanzergebnis): ca. –3,0 Mio. €

  • Finanzergebnis: wirkt verbessernd auf das Ergebnis

  • Globaler Minderaufwand: rechnerische Entlastung im Haushalt

  • Geplantes Jahresergebnis: ca. –2,1 Mio. €

Wichtigste Ertragsquellen

  • Gewerbesteuer: ca. 11,5 Mio. €

  • Grundsteuer B: ca. 3,0 Mio. €

  • Anteile an der Einkommensteuer: ca. 9,9 Mio. €

Steuern

  • Hebesätze 2026: Gewerbesteuer & Grundsteuer unverändert

Investitionen & Schulden

  • Investitionen 2026: ca. 20,0 Mio. €

  • Verschuldung (geplant): ca. 24,0 Mio. €

Fremdbestimmte Ausgaben

  • Transferaufwendungen gesamt: > 20,0 Mio. €

  • Umlagen an den Kreis Wesel: > 15,0 Mio. €

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