SPD beantragt 25.000 Euro im Haushalt 2026: Entlastung für Hünxer Vereine bei Sicherheitsauflagen
(Foto: Generisches Symbolbild)
In den laufenden Beratungen zum Gemeindehaushalt 2026 beantragt die Hünxer SPD-Fraktion, 25.000 Euro als zweckgebundene Mittel im Haushalt bereitzustellen. Damit sollen gemeinnützige Vereine gezielt entlastet werden, wenn bei öffentlich zugänglichen Veranstaltungen verpflichtende Sicherheitsauflagen zu zusätzlichen Kosten führen. Über den Antrag wird am Mittwoch, 25.02.2026, im Haupt- und Finanzausschuss beraten. „Unsere Vereine machen das Dorfleben mit Schützenfesten, Weihnachtsmärkten, Kirmes, Dorfaktionen, Sport- und Kulturveranstaltungen in allen Ortsteilen sicht- und erlebbar! Genau diese Feste bringen Generationen zusammen und stiften Gemeinschaft“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Jan Scholte-Reh. „Wenn zusätzliche Sicherheitsauflagen Veranstaltungen finanziell ins Wanken bringen, sollten wir als Gemeinde gezielt helfen. Es geht nicht um Extras, sondern darum, dass Begegnung und Miteinander planbar und für die gemeinnützig getragenen Vereine wirtschaftlich bleiben.“
„Sicherheit ist Pflicht – aber die Rechnung darf nicht allein beim Ehrenamt landen“, ergänzt Horst Meyer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. „Gemeint sind ausschließlich die vorgeschriebenen Posten – etwa Absperrungen, Beschilderung und Verkehrslenkung, Ordnungs- und Sicherheitsdienste oder erforderliche Sicherheitsunterlagen. Das ist kein Zuschuss für die Vereinskasse, sondern eine Unterstützung genau da, wo neue Pflichten und Kosten entstehen, die Vereine kaum beeinflussen können.“
Als Diskussionsgrundlage für die weitere Beratung hat die SPD Eckpunkte skizziert, über die Politik und Verwaltung gemeinsam sprechen sollen: eine klare Obergrenze (zum Beispiel bis zu 3.500 Euro je Veranstaltung bzw. bis zu 75 Prozent der nachgewiesenen Kosten), rechtzeitige Antragstellung und Abrechnung nach der Veranstaltung gegen Belege. „Wichtig ist uns, dass das Verfahren für Vereine und Verwaltung unkompliziert läuft – schlank, nachvollziehbar und ohne unnötige Bürokratie“, so Scholte-Reh und Meyer. „Wenn wir solche Mittel bereitstellen, muss das in der Praxis funktionieren: schnell, fair und verlässlich. Entscheidend ist, dass unsere Veranstaltungen nicht an Kosten und Papierkram scheitern, sondern auch künftig das bleiben, was sie sind: der Kitt unserer Dorfgemeinschaft.“
Hier zum Antrag (.pdf zum Download)



